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Was ist AIDS (HIV), wie wird es übertragen, gibt es eine Behandlung?

Unter den 41.732 im Jahr 2023 gemeldeten HIV-positiven Fällen waren 81,5 % Männer, 18,5 % Frauen und 16,1 % Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Diese Statistiken unterstreichen die Bedeutung von Faktoren wie Geschlecht und Migration bei der Bekämpfung von HIV. Daher ist es von großer Bedeutung, wirksame Präventions- und Unterstützungsprogramme auszuweiten, die alle Teile der Gesellschaft einbeziehen. Wie wird AIDS also behandelt? Hier ist die Antwort...

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Was ist AIDS (HIV), wie wird es übertragen, gibt es eine Behandlung?

AIDS (HIV) ist ein durch Viren verursachtes Immundefektproblem, das als (Erworbenes Immunschwächesyndrom) bezeichnet wird. Das HIV-Virus, das die Krankheit verursacht, zerstört wichtige Zellen, die eine Rolle bei der Abwehr des Körpers spielen, und führt so zur Unterdrückung des Immunsystems.

Bei dieser Krankheit, die oft als HIV/AIDS abgekürzt wird, können infolge der Schwächung des Immunsystems schwere Infektionskrankheiten oder sogar Krebs und ähnliche Erkrankungen auftreten.

Bei Personen, die dem HIV-Virus ausgesetzt sind, müssen die Anzeichen und Symptome unbedingt bekannt sein, um die Krankheit im Frühstadium zu erkennen und eine Übertragung auf gesunde Menschen zu verhindern; zudem sollte Wissen über die Übertragungswege und Schutzmethoden der Krankheit vorhanden sein.

WIE WIRD AIDS ÜBERTRAGEN?

AIDS verbreitet sich, wenn Körperflüssigkeiten von Personen, die mit dem HIV-Virus infiziert sind, in den Körper von Personen gelangen, die nicht mit dem Virus in Kontakt gekommen sind. Die Körperflüssigkeiten, die bei der Verbreitung des Virus wirksam sind, sind Blut, Sperma, Vaginalsekret und Muttermilch.

Die Übertragungswege von HIV sind wie folgt:

Sexueller Kontakt: Der häufigste Übertragungsweg für HIV ist der Geschlechtsverkehr. Bei ungeschütztem sexuellen Kontakt (Vaginal-, Anal- oder Oralsex) kann HIV von einem infizierten Partner auf einen gesunden Partner übertragen werden.

Über das Blut: Eine HIV-Übertragung kann über das Blut erfolgen. Ein Risiko besteht bei gemeinsam genutzten Spritzen oder Nadeln (für den Drogenkonsum), Bluttransfusionen (heutzutage aufgrund von Bluttests selten) oder bei Personen, die mit Blut in Kontakt kommen, wie etwa im Gesundheitswesen tätige Personen.

Übertragung von der Mutter auf das Kind: Eine schwangere Frau kann das Virus auf ihr Kind übertragen. Während der Geburt kann es zu einer Übertragung von der Mutter auf das Kind kommen, und auch während der Stillzeit besteht ein Übertragungsrisiko.

Transplantation von infiziertem Blut, Gewebe oder Organen: HIV kann übertragen werden, wenn Blut, Gewebe oder Organe einer infizierten Person auf eine andere Person übertragen werden. Dank moderner medizinischer Verfahren und Tests ist die Häufigkeit solcher Übertragungen jedoch sehr gering.

Andere sexuell übertragbare Infektionen: Das Risiko einer HIV-Übertragung kann bei Vorliegen anderer sexuell übertragbarer Infektionen (z. B. Herpes, Syphilis oder Gonorrhoe) steigen. Diese Infektionen können Wunden oder offene Läsionen am Körper verursachen und die Übertragung von HIV erleichtern.

WAS IST DIE AIDS-BEHANDLUNG?

Es gibt keine Behandlung, die den Körper vollständig von HIV befreit. In dieser Hinsicht hat sich die Krankheit zu einer chronischen Erkrankung entwickelt. Doch heute können andere Krankheiten, die vor oder nach der Infektion auftreten können, mit Hilfe verschiedener Medikamente verhindert werden; die Vermehrung des Virus im Körper und damit die Übertragung der Krankheit durch Personen sowie die Entwicklung der Krankheit selbst können gestoppt werden.

Heute gibt es Empfehlungen zur Medikamenteneinnahme zur Vorbeugung der Krankheit vor dem Kontakt (PrEP: Prä-Expositions-Prophylaxe) und nach dem Kontakt (PEP: Post-Expositions-Prophylaxe). Zudem wird bei der Behandlung der Krankheit eine kombinierte medikamentöse Therapie eingesetzt.

PrEP sind Medikamente, die in Situationen, in denen die Möglichkeit einer Ansteckung besteht, vor dem Kontakt mit dem Virus eingenommen werden. PEP hingegen wird nach dem Kontakt mit dem Virus verwendet, um jegliche Infektion zu verhindern. PEP-Medikamente sollten bei Kontakt von medizinischem Personal mit infiziertem Blut oder nach einem verdächtigen sexuellen Kontakt ab dem Moment des Verdachts auf eine HIV-Übertragung innerhalb von maximal 3 Tagen eingenommen werden.

ARTs sind Medikamente, die nach einer Frühdiagnose bei infizierten Personen lebenslang eingenommen werden, um die Viruslast im Blut niedrig zu halten. Diese Medikamente verhindern die Vermehrung des HIV-Virus im Körper der Personen, wodurch diese vor den zerstörerischen Auswirkungen des Virus auf das Immunsystem geschützt sind und das Virus nicht auf andere Personen übertragen.


Nachrichtenquelle: 12punto

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