39 Menschen starben... Kassationsgericht hebt 1.432-jährige Haftstrafe für Reina-Anschlag auf!
Das Kassationsgericht hat eine skandalöse Entscheidung bezüglich der Angeklagten des bewaffneten Angriffs auf den Nachtclub Reina getroffen, der sich ereignete, als Menschen dort den Jahreswechsel 2017 feierten. Die 1.432-jährige Haftstrafe gegen den inhaftierten Angeklagten İlyas Mamaşaripov, der wegen Beihilfe zu dem vom usbekischen Staatsbürger Abdulkadir Masharipov verübten Anschlag sowie wegen seiner Rolle als einer der Planer des Terrorangriffs verurteilt worden war, wurde vom Kassationsgericht aufgehoben.
Das Kassationsgericht hat eine umstrittene Entscheidung bezüglich der Angeklagten des Angriffs auf den Nachtclub Reina getroffen, bei dem Menschen den Jahreswechsel 2017 feiern wollten und bei dem 39 Menschen ihr Leben verloren sowie 78 weitere verletzt wurden.
"Abu Muhammad al-Chorasani", der Deckname des usbekischen Staatsbürgers Abdulkadir Mascharipow, verübte den Angriff. Der inhaftierte Angeklagte Ilyas Mamascharipow, der beschuldigt wurde, Mascharipow unterstützt zu haben und einer der Planer des Terroranschlags gewesen zu sein, wurde vom Gericht wegen "Beihilfe zur Verletzung der Verfassung" zu 20 Jahren Haft verurteilt. Zudem verurteilte das Gremium den Angeklagten wegen "Beihilfe zum vorsätzlichen Mord" an 39 Personen sowie "Beihilfe zum versuchten vorsätzlichen Mord" an 79 Personen zu einer Gesamthaftstrafe von 1.432 Jahren.
Die 3. Strafkammer des Kassationsgerichts hat die 1.432-jährige Haftstrafe gegen Ilyas Mamascharipow aufgehoben.
Beim Angriff auf den Nachtclub Reina zum Jahreswechsel 2017 hatte Mascharipow nach dem Eindringen zunächst den Polizeibeamten Burak Yıldız getötet.
Durch das Feuer, das Mascharipow auf die feiernden Menschen eröffnete, kamen 39 Menschen ums Leben, darunter 10 türkische Staatsbürger sowie Personen aus Saudi-Arabien, dem Irak, Jordanien, Syrien, Kuwait, Indien, dem Libanon, Israel und Tunesien; 78 weitere Personen wurden verletzt.
Nachrichtenquelle : 12punto
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