Aussage des Vaters, der seinen Sohn tötete, bei der Polizei bekannt geworden: Ich konnte ihn nicht retten
In Adana wurde bekannt, dass der Vater, der seinen Sohn tötete, weil dieser angeblich drogenabhängig war, bei der polizeilichen Vernehmung sagte: „Ich konnte meinen Sohn nicht aus dem Sumpf von Drogen und Glücksspiel retten. Ich bereue es sehr, ich wünschte, es wäre nicht so gekommen.“ Der Vater wurde dem Haftrichter vorgeführt, inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
Der Vorfall ereignete sich am 3. Juni im Stadtteil Sarıçam in der Gültepe-Nachbarschaft in der Elif-Su-Uludağ-Straße. Berichten zufolge forderte der drogenabhängige A.K.K. (23) Geld von seinem Vater F.K. (52), einem pensionierten Polizisten. Als der Vater F.K. die Geldübergabe verweigerte, griff A.K.K. seinen Vater mit einem mitgeführten Messer an.
Daraufhin eröffnete F.K. mit seiner Dienstwaffe das Feuer auf seinen Sohn. Es wird behauptet, dass F.K. so lange schoss, bis das Magazin leer war. Durch die Schüsse aus der Waffe von F.K. wurde A.K.K. an verschiedenen Körperstellen getroffen und brach zusammen.
Nach dem Vorfall rief F.K. die Notrufzentrale 112 an und meldete den Vorfall der Polizei. Der Moment des Geschehens wurde zudem mit einem Mobiltelefon gefilmt. Die nach dem Notruf entsandten Einsatzkräfte stellten fest, dass A.K.K. verstorben war.
F.K., der bis zum Eintreffen der Polizeikräfte bei seinem Sohn wartete, wurde festgenommen und zur Polizeidienststelle gebracht. Der Verdächtige wurde zur weiteren Bearbeitung an die Mordkommission übergeben.
„Letztes Jahr bei Waldbrand verschollen“
Unterdessen wurde bekannt, dass der verstorbene A.K.K. als Waldarbeiter tätig war. Es stellte sich heraus, dass A.K.K. im vergangenen Jahr am 8. August während der Löscharbeiten bei einem Waldbrand im Bezirk Kozan als vermisst gemeldet worden war. Bei der Suche nach dem jungen Arbeiter im Brandgebiet waren die Einsatzkräfte mobilisiert worden; nach etwa 10 Stunden Suche wurde A.K.K. lebend gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Nach dem Trauergebet wurde A.K.K. auf dem Kozan-Asri-Friedhof beigesetzt.
„Ich konnte ihn nicht aus Drogen und Glücksspiel retten“
In seiner polizeilichen Vernehmung soll F.K. gesagt haben: „Mein Sohn war drogenabhängig und hatte Spielschulden. Er wollte Geld, als ich es ihm nicht gab, stritten wir uns. Ich habe versucht, ihn aufzuhalten, aber als er weiter angriff, sah ich mich gezwungen zu schießen. Ich konnte meinen Sohn nicht aus dem Sumpf von Drogen und Glücksspiel retten. Ich bereue es sehr, ich wünschte, es wäre nicht so gekommen.“
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde F.K. dem Haftrichter vorgeführt und inhaftiert.
Nachrichtenquelle : İHA
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu