Autofahrer in Europa wenden sich von Elektroautos ab: Anstieg bei Hybridverkäufen
Im Juli stiegen die Neuwagenverkäufe auf dem EU-Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,2 Prozent auf 852.051 Einheiten. Während die Verkäufe von batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden auf Jahresbasis um 10,8 beziehungsweise 14,1 Prozent zurückgingen, verzeichneten Hybrid-Elektroautos einen Anstieg von 25,7 Prozent.
Der Europäische Automobilherstellerverband (ACEA) hat die Neuzulassungsdaten für Personenkraftwagen in den EU-Ländern für den Monat Juli veröffentlicht. Den Daten zufolge stiegen die Neuwagenverkäufe in den EU-Ländern im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahresmonat 2023 um 0,2 Prozent auf 852.051 Einheiten.
Von den in den Mitgliedstaaten der Union verkauften Neuwagen entfielen 33,4 Prozent auf Benziner, 32 Prozent auf Hybridfahrzeuge, 12,6 Prozent auf Diesel, 12,1 Prozent auf Elektroautos, 6,8 Prozent auf Plug-in-Hybride und 3,1 Prozent auf Fahrzeuge mit anderen Kraftstoffarten.
Die Verkäufe von Elektroautos sind im Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent auf 102.705 Einheiten gesunken. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Anteil von Elektroautos an den Gesamtverkäufen noch bei 13,5 Prozent. Der Rückgang des Anteils von Elektroautos an den gesamten Verkaufszahlen fiel dabei besonders auf.
Die Neuwagenverkäufe sind im Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Deutschland um 2,1 Prozent und in Frankreich um 2,3 Prozent gesunken, während sie in Spanien um 3,4 Prozent und in Italien um 4,7 Prozent gestiegen sind. Im Zeitraum von Januar bis Juli stiegen die Gesamtverkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent auf 6.537.362 Einheiten.
Nach Angaben der Hersteller verzeichnete der Volkswagen-Konzern im Juli mit 229.387 Fahrzeugen die meisten Neuwagenverkäufe in der EU. Auf den Volkswagen-Konzern folgte die Stellantis-Gruppe.
Die Stellantis-Gruppe, zu der Marken wie Peugeot, Fiat, Citroen und Opel gehören, verkaufte 137.012 Autos. Die Renault-Gruppe belegte mit 88.707 neuen Autos den dritten Platz, während die Hyundai-Gruppe mit 74.724 neuen Autos den vierten Platz einnahm.
Nachrichtenquelle : 12punto
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