Bürger fordern vorgezogene Neuwahlen: Aktuelle Umfrage zeigt Abstand zwischen Erdoğan und İmamoğlu!
Das Beratungs- und Forschungsunternehmen Ankara Araştırma ve Danışmanlık hat die Ergebnisse seiner öffentlichen Meinungsumfrage zu vorgezogenen Neuwahlen, Präsidentschafts- und Parlamentswahlen veröffentlicht. Es zeigt sich, dass der Abstand zwischen dem AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dem im Silivri-Gefängnis inhaftierten CHP-Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu größer geworden ist.
Das Meinungsforschungsinstitut Ankara Araştırma ve Danışmanlık Şirketi hat eine umfassende Umfrage zu den jüngsten Entwicklungen durchgeführt. Die Studie, in der sowohl die Tendenzen für Parlamentswahlen als auch ein mögliches Präsidentschaftsduell zwischen dem im Silivri-Gefängnis inhaftierten Oberbürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und dem AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan abgefragt wurden, lieferte bemerkenswerte Daten.
Insbesondere die mögliche Inhaftierung des Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu hat die Forderungen der Bürger nach vorgezogenen Neuwahlen verstärkt. In einer Zeit, in der die Rufe nach Neuwahlen immer lauter werden, intensivieren auch die Meinungsforschungsinstitute ihre Feldarbeit, um ein Stimmungsbild der Wähler zu erhalten.
Die Umfrage, die zwischen dem 4. und 8. April in 28 Provinzen unter 2.004 Personen durchgeführt wurde, brachte verblüffende Ergebnisse hervor.
Auf die Frage nach einem möglichen Präsidentschaftskandidaten bei vorgezogenen Neuwahlen nannten 46,8 Prozent der Befragten İmamoğlu.
Erdoğan erhielt 34,6 Prozent der Stimmen. Damit zeigt sich ein Abstand von 12,2 Prozentpunkten.
Bei der Präferenz für die Parlamentswahlen verteilten sich die Stimmenanteile der Parteien vor der Umverteilung der Unentschlossenen wie folgt:
CHP: 26,2 Prozent
AKP: 20,9 Prozent
DEM-Partei: 7,7 Prozent
MHP: 6 Prozent
Zafer-Partei: 4,9 Prozent
İYİ-Partei: 4 Prozent
YRP: 3,3 Prozent
TİP: 1,2 Prozent
A-Partei: 0,9 Prozent
Sonstige: 2,7 Prozent
Unentschlossen: 13,6 Prozent
Werde nicht wählen: 8,5 Prozent
Nach der Umverteilung der Unentschlossenen ergaben sich folgende Stimmenanteile für die Parteien:
CHP: 33,7 Prozent
AKP: 26,7 Prozent
DEM-Partei: 9,9 Prozent
MHP: 7,7 Prozent
Zafer-Partei: 6,4 Prozent
İYİ-Partei: 5,1 Prozent
YRP: 4,2 Prozent
TİP: 1,6 Prozent
A-Partei: 1,2 Prozent
Sonstige: 3,5 Prozent
AUCH AKP-MHP-WÄHLER WOLLEN NUN VORGEZOGENE NEUWAHLEN
Unter den Fragen an die Bürger war auch die Frage, ob vorgezogene Neuwahlen stattfinden sollten. Es zeigte sich, dass neben der Opposition nun auch Wähler der Volksallianz (Cumhur İttifakı) vorgezogene Neuwahlen fordern.
KEIN GLAUBE AN WAFFENNEDERLEGUNG DER PKK
Es stellte sich heraus, dass die Gesellschaft kaum daran glaubt, dass die PKK am Ende des von Bahçeli initiierten İmralı-Prozesses die Waffen niederlegen wird.
Im Zuge der jüngsten Entwicklungen wurde auch die Frage gestellt, ob die DEM-Partei, der eine Nähe zur Regierung nachgesagt wird, eher der Regierung oder der Opposition nahesteht. Die Antworten ergaben, dass Wähler der Volksallianz die DEM-Partei als oppositionell wahrnehmen.
Es wurde zum Ausdruck gebracht, dass die Inhaftierung von Ekrem İmamoğlu von der Gesellschaft als falsch empfunden wird.
Hinsichtlich der Forderung nach einer Freilassung von Mahir Polat aus gesundheitlichen Gründen zeigte sich ein breiter Konsens in der Bevölkerung.
Nachrichtenquelle : 12punto
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Junges Paar stirbt bei Absturz mit Geländewagen 15 Meter in die Tiefe
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu