Das ist unfassbar... 'Drogen'-Detail im Skandal um die Neugeborenen-Bande
Die Vorwürfe, dass die sogenannte Neugeborenen-Bande in Istanbul Neugeborenen-Intensivstationen in gewinnorientierte Unternehmen verwandelt und sich durch die Falschdarstellung des Gesundheitszustands von Babys unrechtmäßig bereichert habe, hatten für großes Aufsehen gesorgt. Der Abgeordnete der İYİ-Partei, Turhan Çömez, brachte nun einen neuen Skandal im Zusammenhang mit der Bande ans Licht.
Die kriminelle Organisation, die als „Neugeborenen-Bande“ bekannt ist und die Intensivstationen für Neugeborene in Istanbul in gewinnorientierte Unternehmen verwandelt hat, sorgt weiterhin mit neuen Enthüllungen für Schlagzeilen.
Es wurden neue Chatverläufe veröffentlicht, die zeigen, wie die Bande den Gesundheitszustand von Neugeborenen absichtlich schlechter darstellte, um sie länger auf den Intensivstationen ihrer Krankenhäuser zu halten und so staatliche Unterstützungszahlungen zu kassieren.
Der Abgeordnete der IYI-Partei, Turhan Çömez, veröffentlichte auf seinem Social-Media-Account Chatverläufe von Mitgliedern der Neugeborenen-Bande im Medilife-Krankenhaus in Beylikdüzü. Die WhatsApp-Nachrichten zwischen den Ärzten und Krankenschwestern der Bande sind erschütternd.
In den Chatverläufen, in denen sich die Bandenmitglieder über den Zustand der Babys lustig machen, ist zu sehen, wie sie kaltblütig den Tod der Kinder in Kauf nehmen. So heißt es etwa: „Doktor, ich habe dem speziellen Baby ein wenig Dormicum (ein Betäubungsmittel) gegeben, es hat wie verrückt geschrien, ich habe ihm die Luft abgedreht, seien Sie informiert.“
SO HABEN SIE DAS BABY IN DEN TOD GESCHICKT
Turhan Çömez erläuterte anhand eines Beispiels, wie die Bande die Babys, die in ihre Fänge geraten waren, in den Tod schickte.
Die Bande, von der bekannt ist, dass sie gezielt Babys ausländischer Herkunft auswählte, verlegte das Baby namens Michelle zunächst auf die Neugeborenenstation, da auf der pädiatrischen Intensivstation kein Platz war. Als die Information einging, dass das Krankenhaus kontrolliert werden würde, verlegten sie das Kind in eine andere Filiale, in der kein Arzt anwesend war. Die Bandenmitglieder ließen das Baby dort allein und stellten bei ihrer Rückkehr fest, dass es verstorben war.
Çömez schilderte den Vorfall wie folgt:
„Michelle Nwando Opara wurde in das Medilife-Krankenhaus überwiesen. Da sie älter war, hätte sie auf die pädiatrische Intensivstation gemusst. Aber diese Station gibt es in dem Krankenhaus nicht. Sie wurde auf die Neugeborenen-Intensivstation aufgenommen.
Da der Brutkasten zu klein war, legten sie das Kind in ein Kinderbettchen. Es war kein Arzt da. Während eine Krankenschwester versuchte, das Kind zu intubieren, blieb das Herz stehen. Bei dem Versuch, das Kind wiederzubeleben, wurde zudem ein falsches Medikament verabreicht. Am selben Tag kam die Information, dass das Krankenhaus aus einem anderen Grund vom Gesundheitsamt kontrolliert werden würde.
Sie schickten das Kind überstürzt in die andere Filiale. Dort wurde es ebenfalls auf die Neugeborenen-Intensivstation gebracht. Wieder in ein Bettchen. Denn eine pädiatrische Intensivstation gibt es auch dort nicht. Es gibt dort weder einen Arzt noch eine Krankenschwester. Nur eine Pflegehelferin. Und auch diese verließ die Intensivstation.
Als sie zurückkehrte, sah sie, dass das Kind bereits verstorben war. Denn das arme Kind hatte sich im Todeskampf von der Maschine gelöst und war ohne Sauerstoff geblieben. Da die Maschine zudem sehr alt war, gab sie nicht einmal einen Alarm ab. Dies ist nur ein sehr kleines Beispiel.“
Die jüngsten Beiträge von Turhan Çömez zu der Bande lauten wie folgt:
Nachrichtenquelle : 12punto
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