Die Türkei steht in Flammen! Die Regierung hat erneut versagt: Warum wurden keine Hubschrauber eingesetzt?
Die Mängel bei der Luftunterstützung zur Bekämpfung der anhaltenden Waldbrände in den Bezirken Gürsu und Kestel in Bursa haben den Unmut der Bürger auf sich gezogen. Während Verkehrs- und Infrastrukturminister Uraloğlu ankündigte, dass die Löscharbeiten am Morgen fortgesetzt würden, wurde kritisiert, dass keine Hubschrauber mit Nachtsichtgeräten zum Einsatz kamen.
Der Waldbrand, der in den Bezirken Gürsu und Kestel in Bursa ausbrach, geriet am Abend durch den Einfluss des Windes außer Kontrolle und breitete sich weiter aus.
Nach dem nächtlichen Kampf gegen die Flammen wurde aufgrund des erneuten Aufflammens des Feuers die Evakuierung von drei Stadtteilen in der Region Harmanlı angeordnet. Bürger und Experten äußerten jedoch scharfe Kritik an der aus ihrer Sicht unzureichenden Luftunterstützung bei der Brandbekämpfung.
Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu erklärte, dass die Löscharbeiten aus der Luft mit Sonnenaufgang effektiv fortgesetzt würden. Dies steht jedoch im Widerspruch zu früheren Erklärungen des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft aus dem Jahr 2022, in denen angekündigt wurde, dass Hubschrauber mit Nachtsichtfähigkeit in den Bestand aufgenommen würden, was nun Fragen zur Verfügbarkeit der eingesetzten Luftfahrzeuge aufwirft.
Insbesondere die Aussage des ehemaligen Ministers für Land- und Forstwirtschaft, Vahit Kirişçi, aus dem Jahr 2022, „Wir werden am 4. Juli 10 Löschhubschrauber mit Nachtsichtfähigkeit in unseren Bestand aufnehmen“, führte bei den Bürgern zu Kritik, da diese Hubschrauber bei den diesjährigen Bränden offenbar nicht zum Einsatz kamen.
Dass die Hubschrauber mit Nachtsichtfähigkeit nicht zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden, löste in den sozialen Medien große Empörung aus. Bürger kritisierten die mangelnde Luftunterstützung mit Beiträgen wie „Bursa brennt, die Türkei brennt, Karabük brennt, das Vaterland brennt“. Die Entscheidung, bis zum Morgen zu warten, während das Feuer schnell an Größe gewann, löste bei den Bürgern zusätzliche Sorgen aus.
Das Gouverneursamt von Bursa gab die Zahl der evakuierten Bürger bekannt. Insgesamt wurden 1.765 Personen in Sicherheit gebracht: 708 aus dem Stadtteil Karahıdır, 600 aus dem Stadtteil İğdir und 457 aus dem Stadtteil Avdancık im Bezirk Osmangazi.
Die Brandbekämpfung wird ununterbrochen mit 1.163 Einsatzkräften und 496 Fahrzeugen fortgesetzt, während die Evakuierungsmaßnahmen zur Sicherheit der Bevölkerung in der Region andauern.
„WARUM WURDEN KEINE HUBSCHRAUBER MIT NACHTSICHT EINGESETZT?“
Das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft hatte zuvor auf eine parlamentarische Anfrage der CHP-Abgeordneten für Bursa, Nurhayat Altaca Kayışoğlu, geantwortet, dass „5 Löschhubschrauber mit Nachtsichtausrüstung vorhanden seien“.
Dass diese Hubschrauber jedoch nicht in Bursa eingesetzt wurden, wo das Feuer wütete und in der Nacht dringend mehr Luftunterstützung benötigt wurde, steht im Zentrum der öffentlichen Kritik. Bürger erklärten, dass die Behörden nicht mit vollem Einsatz gehandelt hätten, nachdem das Feuer nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte.
„NACHTSICHT“-LUFTFAHRZEUGE BEI DER BRANDBEKÄMPFUNG UNZUREICHEND
Dass die Flammen, die sich seit Ausbruch des Feuers – insbesondere durch den Wind – schnell ausbreiteten, nicht aus der Luft bekämpft wurden, warf in den sozialen Medien die Frage auf: „Warum wurden keine Hubschrauber mit Nachtsicht eingesetzt?“
Nachrichtenquelle : 12punto
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