Ehemaliger Polizist richtet mit Schrotflinte Massaker an: 2 Tote, 2 Verletzte
In Zonguldak hat der 32-jährige Okan Özcan, der aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand versetzt wurde, in einem Dorfkaffeehaus ein Massaker mit einer Schrotflinte verübt. Özcan eröffnete das Feuer auf das Kaffeehaus und verursachte den Tod von Kasım Özcan und Aydın Özbakış; zudem wurden zwei weitere Personen verletzt. Es wurde berichtet, dass der psychisch belastete ehemalige Polizist, der sich nach der Tat der Polizei stellte, unter der fixen Idee litt, dass im Dorf eine Prostitutionsbande aktiv sei.
Der Vorfall ereignete sich gegen 21.50 Uhr im Dorf Coburlar im Landkreis Çaycuma. Der 32-jährige ehemalige Polizist Okan Özcan, der vor einiger Zeit aufgrund psychischer Probleme aus dem Dienst entlassen worden war, betrat aus noch ungeklärten Gründen mit einer Schrotflinte das Dorfkaffeehaus.
Özcan feuerte mehrfach auf die Anwesenden. Die Schrotkugeln trafen den Besitzer des Kaffeehauses, Kasım Özcan (59), sowie Aydın Özbakış (37), Gökhan G. (39) und Hüseyin G. (67).
Während Okan Özcan mit einem Fahrzeug floh, alarmierten die Verletzten und andere Zeugen, die unter Schock standen, die Notrufzentrale 112. Nach dem Notruf wurden zahlreiche Rettungskräfte und Gendarmerieeinheiten in das Dorf entsandt.
ER STELLTE SICH DER POLIZEI, WÄHREND DIE FAHNDUNG AUF HOCHTOUREN LIEF
Nachdem das Signalement des Tatverdächtigen herausgegeben worden war, wurden an allen Kontrollpunkten Suchmaßnahmen eingeleitet.
Der Verdächtige begab sich jedoch zum Justizgebäude in Çaycuma, wo er sich stellte und angab, einen bewaffneten Angriff verübt zu haben. Die Gendarmerie nahm den Verdächtigen fest und beschlagnahmte die Schrotflinte, die vermutlich bei der Tat verwendet wurde.
ZWEI DER VERLETZTEN STARBEN IM KRANKENHAUS
Die Verletzten wurden nach einer Erstversorgung vor Ort mit Krankenwagen in das staatliche Krankenhaus von Çaycuma gebracht.
Aydın Özbakış und Kasım Özcan erlagen trotz aller Bemühungen ihren schweren Verletzungen. Es wurde bekannt, dass Kasım Özcan früher als Dorfvorsteher tätig war.
Es stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige Okan Özcan kurz vor dem Vorfall in den sozialen Medien behauptet hatte, es sei ein „Prostitutionsring gegründet worden“, und dabei Anschuldigungen gegen bestimmte Personen erhoben hatte.
Zudem wurde bekannt, dass seine Familie aufgrund von Gewalttätigkeiten vor einiger Zeit eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt hatte.
Während die Gendarmerie den Tatverdächtigen verhört, um die genauen Hintergründe der Tat zu ermitteln, erlitten Angehörige der Opfer im staatlichen Krankenhaus von Çaycuma Nervenzusammenbrüche.
Nachrichtenquelle : İHA
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