Erdoğan-Özlem-Çerçioğlu-Gipfel in Ankara: Was wurde bei dem geheimen Treffen besprochen?
Die Behauptung, dass die CHP-Politikerin Özlem Çerçioğlu, die seit zwei Amtszeiten Bürgermeisterin der Stadt Aydın ist, der AKP beitreten werde, hat für Aufsehen in politischen Kreisen gesorgt. Es wurde berichtet, dass Çerçioğlu, die tagelang nicht in der Öffentlichkeit zu sehen war, in Ankara mit Präsident Erdoğan zusammengetroffen ist.
Die Behauptung, die das politische Gleichgewicht in Aydın verändern könnte, schlug in den politischen Kreisen Ankaras ein wie eine Bombe. Es wurde behauptet, dass Özlem Çerçioğlu, die seit zwei Amtszeiten als Bürgermeisterin der Metropolregion Aydın für die CHP tätig ist, zur AKP wechseln werde.
KURZE BESPRECHUNG MIT ERDOĞAN
Wie bekannt wurde, traf sich Çerçioğlu, die in den letzten Tagen nicht erreichbar war und deren Aufenthaltsort in der Öffentlichkeit für Spekulationen sorgte, gestern in Ankara mit dem Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan. Nach Informationen von Halk TV fand das Treffen in der AKP-Parteizentrale statt.
SIGNAL FÜR „BEITRITT“ VON ERDOĞAN
Nach dem kurzen Treffen äußerte sich Erdoğan bei seiner Rede im Rahmen des „Abschlussprogramms des Strategie- und Beratungscamps der AK-Jugend“ bemerkenswert:
„Allein in drei Monaten sind unserer Familie 130.000 Mitglieder beigetreten. Ich heiße die neuen Mitglieder unserer Jugendfamilie herzlich willkommen. Mit neuen Eintritten wächst unsere Familie. Wir geben unseren Freunden Sicherheit und unseren Konkurrenten Angst. Auch morgen wird es Beitritte geben, unsere Partei wird gestärkt weiter wachsen.“
Den Behauptungen zufolge spielten bei Çerçioğlus Entscheidung, zur AKP zu wechseln, die Ermittlungen gegen „Aziz İhsan Aktaş“ eine Rolle, die als Begründung für Operationen gegen CHP-geführte Kommunen dienten.
Es wurde behauptet, dass Unternehmen von Aktaş zwischen 2015 und 2017 zahlreiche Ausschreibungen der Stadtverwaltung Aydın erhalten hätten und diese Ausschreibungen Gegenstand von Ermittlungen geworden seien.
BEHAUPTUNG: AKTEN WERDEN „VERSTAUBT“
Während die Ermittlungen andauern, erschienen in regierungsnahen Medien Berichte, wonach diese Akten „nicht routinemäßig bearbeitet“ würden und förmlich verstaubten. Der Haber7-Autor Zekeriya Say brachte die Akten in einem Artikel vom 4. August erneut zur Sprache.
Nachrichtenquelle : 12punto
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