Neue Details zu Assads Reise nach Moskau: So hat er sein A-Team nach Russland gebracht...
Neue Details über die Flucht des ehemaligen syrischen Machthabers Baschar al-Assad nach Russland und das Team, das er mitgenommen hat, sind ans Licht gekommen. Es wurde bekannt, wie Baschar al-Assad sein engstes Führungsteam nach Moskau brachte.
Die Flucht des ehemaligen syrischen Präsidenten Baschar al-Assad am 8. Dezember vom russischen Militärflughafen Hmeimim an der syrischen Küste nach Moskau und die Schlüsselpersonen, die er bei sich hatte, sorgten für viel Gesprächsstoff. Zwei verschiedenen Quellen zufolge wurde Assad nur von einem sehr begrenzten Team begleitet.
SCHLÜSSELFIGUREN BEI ASSADS FLUCHT
Den nach der Flucht bekannt gewordenen Informationen zufolge befanden sich unter den Begleitern von Baschar al-Assad sein enger Vertrauter, der Generalsekretär des Präsidialamtes Mansur Azzam, sowie sein Wirtschaftsberater Yasar Ibrahim, der die finanziellen Strukturen der Familie Assad verwaltet.
Es wird behauptet, dass Assads Bruder Maher al-Assad, Kommandeur der für die Verteidigung von Damaskus zuständigen Elite-Einheit der Vierten Division, nicht über diesen Plan informiert war. Einer syrischen Militärquelle zufolge versuchte Maher al-Assad, seine Leute in einer schwierigen Lage zurückzulassen, zunächst mit einem Hubschrauber in den Irak zu fliehen und anschließend über eine separate Route nach Russland zu gelangen.
MAHER AL-ASSADS ROUTE
Eine irakische Sicherheitsquelle, die gegenüber der AFP sprach, erklärte, dass Maher am 7. Dezember mit dem Flugzeug im Irak eingetroffen sei und dort fünf Tage geblieben sei. Die genauen Zielorte von Maher al-Assad nach seinem Verlassen des Iraks bleiben weiterhin unklar.
Der libanesische Innenminister Bassam Mawlawi bestätigte, dass Mahers Ehefrau und sein Sohn kurzzeitig in den Libanon eingereist seien, bevor sie den Flughafen Beirut verließen. Die endgültigen Zielorte dieser Familienmitglieder wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben. Eine libanesische Sicherheitsquelle gab zudem an, dass andere Personen, darunter der Sohn von Maher al-Assad, getrennte Routen gewählt hätten.
DEMENTI AUS DEM IRAK
Das irakische Innenministerium wies die Behauptungen zurück, dass sich Maher al-Assad oder Ali Mamlouk, einer der Geheimdienstchefs des Regimes, im Irak aufhalten würden.
Maher und Baschar al-Assad werden von Frankreich wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit den Chemiewaffenangriffen in Syrien im Jahr 2013 gesucht.
Nachrichtenquelle : 12punto
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