Özgür Özel enthüllt den Plan der Regierung: Öcalan raus, İmamoğlu rein!
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel war zu Gast in der YouTube-Sendung des Journalisten Fatih Altaylı. Özel äußerte sich zu aktuellen politischen Debatten.
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel war zu Gast in der YouTube-Sendung von Fatih Altaylı. Özgür Özel beantwortete Fragen zu Selahattin Demirtaş und Ekrem İmamoğlu.
Auf die Frage des Journalisten Fatih Altaylı, ob die Öcalan-Seite Demirtaş und die Regierung İmamoğlu ablehne und ob dieser neue Prozess ein Versuch sein könnte, beide Namen auszuschalten, erklärte Özel:
''Nun, in der Angelegenheit Demirtaş gibt es Folgendes: Es gibt eine Denkweise von Devlet Bey, die Öcalan als Akteur sieht und Demirtaş ignoriert. Dasselbe gilt auch für die Ansätze von Tayyip Bey.''
Das ist keine gangbare Lösung. Demirtaş hat bei den kurdischen Wählern, egal wo sie in der Türkei leben und ob sie die DEM-Partei wählen oder nicht, einen Rückhalt. Diese Sichtweise ist in dieser Hinsicht völlig falsch.
Auf die Frage, ob die Regierungsseite Gespräche mit Demirtaş geführt habe, antwortete Özel:
Ich habe Herrn Demirtaş gefragt, ob es einen Kontakt zu Ihnen gibt. Er sagte, er habe niemals Gespräche geführt. Er sagte, selbst wenn sie mit mir sprechen wollten, müsste ich erst meine Freiheit erlangt haben. Andernfalls sei es falsch, in Gefangenschaft eine Meinung zu äußern.
Demirtaş sagte mir gleichzeitig, dass er nicht wolle, dass seine eigene Freiheit zum Gegenstand von Verhandlungen gemacht werde. Er betonte, dass er mein Verständnis teile und dass kein Akteur ausgeschlossen werden dürfe.
Bezüglich des gegen İmamoğlu laufenden politischen Verbots fuhr Özel wie folgt fort:
Einerseits die Verbotsangelegenheit gegen Ekrem İmamoğlu, andererseits Demirtaş im Gefängnis halten. Einerseits Apo sprechen lassen, um das Problem zu lösen, die Verfassung ändern und an der Macht bleiben – so läuft das nicht.
Wir als Cumhuriyet Halk Partisi werden Ekrem İmamoğlu nicht opfern. Das sollen sie wissen. Wir haben alle unsere Vorbereitungen getroffen. Sie würden es bitter bereuen.
Wenn der Türkei das Recht genommen wird, İmamoğlu zu wählen, wird das Volk darauf, wie bei den vergangenen Wahlen, mit einer sehr harten Ohrfeige reagieren. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit das Volk diese Ohrfeige erteilen kann.
Nachrichtenquelle : 12punto
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