Schockierender Skandal um die „Neugeborenen-Bande“: Vorwurf der passiven Sterbehilfe!
Im privaten Avcılar-Krankenhaus in Istanbul wurde festgestellt, dass auf Anweisung der sogenannten „Neugeborenen-Bande“ bei dem Baby Kerem Muhammet eine passive Sterbehilfe durchgeführt wurde, indem man bewusst auf lebensrettende Maßnahmen verzichtete. Dieser Skandal enthüllt, dass die in der Türkei verbotene passive Sterbehilfe vom Bandenführer İlker Gönen praktiziert wurde. Die Familie berichtete von ihrem Trauma und gab an, ihr verstorbenes Baby in einer Tasche übergeben bekommen zu haben.
Der Skandal um die „Neugeborenen-Bande“, der in Istanbul, Tekirdağ und Çorlu aufgedeckt wurde, nimmt kein Ende.
Während 47 Personen aus der „Neugeborenen-Bande“, die 12 Babys aus Profitgier getötet haben soll, festgenommen wurden, befinden sich 22 Personen in Untersuchungshaft.
Während die Anklageschrift gegen die Bande vorbereitet wird, kommen weiterhin neue Details ans Licht.
Es wurde bekannt, dass bei dem Baby namens Kerem Muhammet, das im Istanbuler Privatkrankenhaus Avcılar zur Welt kam, eine passive Sterbehilfe angewandt wurde.
DIESE PRAXIS IST IN DER TÜRKEI VERBOTEN
Dem am 14. August 2023 geborenen Baby Kerem Muhammet wurde auf Anweisung des Bandenführers İlker Gönen passive Sterbehilfe geleistet, wobei das Baby in keiner Weise medizinisch versorgt wurde.
Eine solche Praxis existiert in der Türkei nicht. Dennoch tauchte der Begriff „passive Sterbehilfe“ in der für die „Neugeborenen-Bande“ erstellten Anklageschrift auf. Dies ist eine der schwerwiegendsten Feststellungen in der Anklageschrift. Das Baby der Familie Tokluoğlu wurde bewusst dem Tod überlassen.
UNTERSCHIEDLICHE ANGABEN IM BERICHT
Laut einem Bericht von NOW TV gab der Anführer der „Neugeborenen-Bande“, İlker Gönen, die Anweisung, das Baby nicht zu behandeln. Im Bericht wurde jedoch festgehalten, dass das Baby 20 Minuten lang behandelt worden sei.
„SIE GABEN UNS SEINEN LEICHNAM IN EINER TASCHE“
Der Vater des Babys Kerem Muhammet, Mustafa Tokluoğlu, schilderte das Erlebte: „Sie gaben uns seinen Leichnam. Sie gaben ihn uns im toten Zustand, in einer Tasche. Ich konnte ihn nicht einmal sehen. Anfangs hatten wir keinen Verdacht. Nachdem wir diesen Bericht erhalten haben, versuchen wir ehrlich gesagt, den Schock zu verarbeiten. Ich hatte Zwillinge erwartet.
Wir hatten einen Zwillingskinderwagen gekauft. Wir haben ständig davon geträumt, aber nur eines hat überlebt. Wir wussten nicht, dass er gestorben war.
Meine Frau fragte nach dem Baby, ich ging auf die Intensivstation. Dort habe ich es erfahren. Wie kann ein Mensch nur so böse sein?“ sagte er.
Nachrichtenquelle : 12punto
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