Strenge Kontrolle durch die SGK: Rentenzahlungen werden gestrichen
Die Sozialversicherungsanstalt (SGK) hat eine umfassende Untersuchung gegen Personen eingeleitet, die durch vorgetäuschte Versicherungsverhältnisse in Rente gegangen sind. Im Rahmen der landesweiten Kontrollen in der Türkei werden die Renten derjenigen, die unrechtmäßig in den Ruhestand getreten sind, annulliert; zudem wurden Verfahren eingeleitet, um die bereits ausgezahlten Beträge inklusive Zinsen zurückzufordern.
Die Sozialversicherungsanstalt (SGK) hat eine umfassende Untersuchung gegen Personen eingeleitet, die durch Scheinanstellungen in den Ruhestand getreten sind. Im Rahmen der landesweiten Kontrollen in der Türkei werden die Renten derjenigen, die sich durch die Anmeldung bei Scheinfirmen unrechtmäßig einen Rentenanspruch verschafft haben, annulliert.
Laut der Erklärung der SGK wurden die Kontrollen insbesondere für Personen verschärft, die im Ausland leben, aber in der Türkei als versichert gemeldet sind. Bei festgestellten unrechtmäßigen Rentenbezügen wurde angekündigt, dass die bereits ausgezahlten Renten inklusive Zinsen zurückgefordert werden.
SCHEINVERSICHERTE WERDEN EINZELN IDENTIFIZIERT
Bei den Prüfungen kam ans Licht, dass Scheinanstellungen über unbebaute Grundstücke, geschlossene Betriebe oder Firmen, die nie aktiv waren, vorgenommen wurden.
Die SGK wertet solche Fälle als „Erschleichung von Versicherungszeiten“ und hat alle identifizierten unrechtmäßigen Rentenverfahren annulliert.
Während festgestellt wurde, dass die Zahl der Personen, die in den letzten drei Jahren durch Scheinanstellungen in den Ruhestand getreten sind, gestiegen ist, kündigte die SGK an, ihre Kontrollen gegen solche unrechtmäßigen Praktiken weiter zu verschärfen.
ANNULLIERTE RENTEN UND RECHTLICHE SCHRITTE
Personen, deren Rente von der SGK annulliert wurde, können zunächst einen Einspruch bei der SGK einlegen. Sollte jedoch bei der Prüfung eine Scheinanstellung nachgewiesen werden, wird die Rente vollständig gestrichen und alle bereits gezahlten Rentenbeträge werden inklusive Zinsen zurückgefordert.
Die SGK kündigte an, strengere Maßnahmen gegen Scheinanstellungen zu ergreifen und die Kontrollen ununterbrochen fortzusetzen. Es wurde betont, dass die Bürger bei solchen Vorgängen vorsichtig sein sollten, und darauf hingewiesen, dass in der kommenden Zeit auch rechtliche Sanktionen gegen Arbeitgeber, die Scheinanmeldungen vornehmen, auf der Tagesordnung stehen werden.
Nachrichtenquelle : 12punto
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