Umstrittene Praxis in Restaurants: Kunden müssen jetzt für diesen Service extra zahlen!
In den letzten Tagen haben Betriebe in vielen Städten, allen voran in Istanbul, damit begonnen, von ihren Kunden eine 'Reservierungsanzahlung' zu verlangen. Während einige Cafés und Restaurants eine feste Gebühr von beispielsweise 500 TL pro Person für eine Reservierung festlegen, fordern andere Betriebe den Menüpreis bereits im Voraus.
Angesichts der hohen Inflation der letzten Jahre kommen in Restaurants täglich neue, umstrittene Praktiken hinzu.
Neben der Politik der überhöhten Preise sowie der Erhebung von Gedeckgebühren und automatischen Trinkgeldabzügen haben Restaurants nun begonnen, auch für Reservierungen eine Anzahlung zu verlangen.
WER RESERVIEREN WILL, ZAHLT 500 TL
Es wurde festgestellt, dass einige Betriebe, die Mehrheit davon in Istanbul, nun eine Anzahlungspflicht für Reservierungen eingeführt haben.
Die Reservierung, die zuvor nur an besonderen Tagen oder bei Treffen großer Gruppen verlangt wurde, ist nun auch zu normalen Zeiten obligatorisch geworden.
Diesmal wird jedoch von den Kunden eine Vorauszahlung verlangt.
Während die neue Praxis bei den Verbrauchern auf Kritik stößt, verteidigen die Betriebe diese Methode als Maßnahme zur Sicherung garantierter Einnahmen.
Demnach verlangen einige Restaurants 500 Lira, während andere den gesamten Betrag des festgelegten Menüpreises fordern.
'WIR MACHEN VERLUSTE DURCH KUNDEN, DIE RESERVIEREN UND NICHT ERSCHEINEN'
Restaurantbesitzer verteidigten die umstrittene Praxis mit den Worten: "Ich sage es basierend auf Statistiken: Mindestens 30 Prozent erscheinen nicht. Das Geld muss zu hundert Prozent im Voraus eingenommen werden. Andernfalls machen die Betriebe Verluste."
RECHTMÄSSIGKEIT SORGT FÜR DISKUSSIONEN
Rechtsanwalt İbrahim Güllü äußerte sich zu der betreffenden Gesetzeslücke wie folgt: "Der Begriff 'Kapora' (Anzahlung) ist in unserem Recht nicht geregelt. Stattdessen wurden zwei separate Definitionen eingeführt: 'Verbindungsentgelt' oder 'Reuegeld'.
Restaurantbesitzer verteidigten die umstrittene Praxis mit den Worten: "Ich sage es basierend auf Statistiken: Mindestens 30 Prozent erscheinen nicht. Das Geld muss zu hundert Prozent im Voraus eingenommen werden. Andernfalls machen die Betriebe Verluste."
Nachrichtenquelle : 12punto
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt