Vorwürfe in Wucher-Ermittlungen sorgen für Aufsehen: Suizide zu verschiedenen Zeitpunkten
Während im Bezirk Milas in der Provinz Muğla im Rahmen einer Operation gegen Wucher vier Verdächtige festgenommen wurden, erregten die in der Ermittlungsakte enthaltenen Vorwürfe zu Suizidfällen zu verschiedenen Zeitpunkten Aufmerksamkeit; die Zusammenhänge der Ereignisse werden nun genau untersucht.
Im Rahmen der Ermittlungen, die unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Milas durch die Nachrichtendienstabteilung und die Abteilung für die Bekämpfung von Schmuggel und organisiertem Verbrechen der Provinzpolizeidirektion durchgeführt wurden, wurden Vorwürfe wegen Kreditvergabe zu hohen Zinsen (Wucher) und damit verbundene Vorfälle unter die Lupe genommen.
In der Ermittlungsakte wird behauptet, dass eine Person namens Önder Ö. durch hohe Zinsen verschuldet wurde und daraufhin Suizid beging. Zudem wird angeführt, dass der Sohn von Ö., M.A.Ö., der als Opfer von Wucher gilt, Ali Taha Demir, den Sohn des Verdächtigen M.D., sowie dessen Freund Halil İbrahim Tuzcu tötete. Darüber hinaus enthält die Akte Vorwürfe, wonach eine weitere Person namens Serkan A. durch hohe Zinsen verschuldet wurde, sein Haus überschrieb und nach dem Schreiben eines Abschiedsbriefs Suizid beging.
Gleichzeitige Operation in Milas und Osmaniye
Im Rahmen der geplanten Ermittlungen wurde am 17. Februar eine gleichzeitige Operation im Bezirk Milas in Muğla sowie in der Provinz Osmaniye durchgeführt.
Bei den Durchsuchungen an den festgelegten Adressen wurden eine Kopie eines Schuldscheins über 1 Million 500 Tausend TL, ausgestellt auf den verstorbenen Serkan A., eine Kopie eines Schuldscheins über 1 Million 650 Tausend TL, ausgestellt auf den verstorbenen Önder Ö., ein Schuldschein über 5 Millionen TL sowie verschiedene Beweismittel sichergestellt.
Die 5 im Rahmen der Operation festgenommenen Verdächtigen wurden nach Abschluss der notwendigen Verfahren gestern dem Gericht vorgeführt.
Von den dem Gericht vorgeführten Verdächtigen wurde die Person namens A.B. freigelassen, während die 4 Verdächtigen M.D., N.B., A.T. und G.K. inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt wurden.
Die Behörden teilten mit, dass die Ermittlungen vielseitig fortgesetzt werden und es im Rahmen der Akte zu neuen Entwicklungen kommen könnte.
Nachrichtenquelle : İHA
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