Verursacht vorzeitige Wechseljahre bei Frauen unter 40! Die versteckte Gefahr in Obst und Gemüse!
Der Gynäkologe und Spezialist für Reproduktionsmedizin Prof. Dr. Hakan Çoksüer erläuterte die Faktoren, die insbesondere bei Frauen unter 40 Jahren häufig zu Unfruchtbarkeit führen, und worauf geachtet werden sollte. Er warnte Frauen vor einer unsichtbaren Gefahr, die in Obst und Gemüse enthalten sein kann.
Prof. Dr. Hakan Çoksüer definiert die vorzeitigen Wechseljahre bei Frauen unter 40 als ein vorzeitiges Erschöpfen der Eierstöcke und eine damit einhergehende Abnahme der Fruchtbarkeit.
Çoksüer erklärte, dass die vorzeitigen Wechseljahre, die darauf zurückzuführen sind, dass die Eierstöcke aufgrund des hormonellen Gleichgewichts des Körpers ihre Funktionen nicht mehr erfüllen können, insbesondere in den letzten Jahren häufiger auftreten.
GENETISCHE UND UMWELTFAKTOREN WIRKEN SICH UNBEMERKT AUS
Prof. Dr. Çoksüer betonte, dass der Körper die für eine Schwangerschaft notwendige Eizellproduktion nicht mehr leisten könne: „Bei Frauen unter 40 Jahren nimmt dies in letzter Zeit stetig zu. Wenn wir uns die Ursachen ansehen, können familiäre Gründe, genetische Faktoren, Umweltfaktoren, die Einnahme von Medikamenten, Luftverschmutzung, schlechte Ernährungsgewohnheiten und insbesondere Pestizidrückstände auf dem von uns konsumierten Obst und Gemüse das Risiko für vorzeitige Wechseljahre erhöhen. Wir achten beim Verzehr von Obst und Gemüse nicht darauf.“
TIPPS VOM EXPERTEN ZUM SCHUTZ VOR VORZEITIGEN WECHSELJAHREN
Çoksüer nannte einige grundlegende Empfehlungen und führte diese wie folgt aus:
„Insbesondere Obst und Gemüse müssen vor dem Verzehr gründlich abgespült werden.
'EIN TEELÖFFEL NATRON...'
Früher haben wir sie in Essigwasser eingelegt und gewaschen. Studien der letzten Jahre empfehlen jedoch, sie 15 Minuten lang in Natronwasser einzuweichen. Wir empfehlen unseren Patienten nun Folgendes: Geben Sie einen Teelöffel Natron in 1 Liter Wasser und lassen Sie das Obst oder Gemüse 15 Minuten darin liegen, bevor Sie es verzehren.
Bei diesen Patienten empfehlen wir in letzter Zeit eine Exosomen-Therapie. Bei der Exosomen-Therapie handelt es sich um Proteinhüllen, die durch die Reinigung von Zellen aus der Nabelschnur in einer speziellen Umgebung gewonnen werden. Wir injizieren diese Proteinhüllen in die Eierstöcke. Dies sorgt für eine Zellerneuerung innerhalb der Eierstöcke.“
Neben Exosomen wird auch eine PRP-Behandlung durchgeführt. Exosomen und PRP können gleichzeitig sowohl in die Eierstöcke als auch in die Gebärmutter injiziert werden. Eine weitere Anwendung ist eine traditionelle Behandlungsmethode: die Akupunktur. Sie wird in China seit 3.000 Jahren angewandt. Es ist eine Behandlung ohne Nebenwirkungen.“
AKUPUNKTURBEHANDLUNG
Zur Anwendung der Akupunktur erklärte Çoksüer: „Sie reduziert den Stress bei den Patienten, reguliert das hormonelle Gleichgewicht, steigert die Aktivität der Eierstöcke und sorgt gleichzeitig für eine Stärkung der Gebärmutter und der Eizellen.
NICHT OHNE RÜCKSPRACHE MIT IHREM ARZT ANWENDEN
Eine weitere Methode ist die Phytotherapie. Eine pflanzliche Behandlung. Es wird dringend empfohlen, diese nur nach Verordnung durch einen Phytotherapie-Experten anzuwenden. Wir sehen manchmal, dass unsere Patienten diese pflanzlichen Produkte über soziale Medien beziehen. Das ist absolut falsch.“
Man sollte bei keiner Behandlung eigenmächtig Medikamente aus dem Internet einnehmen. Wenn diese pflanzlichen Mittel unkontrolliert verwendet werden, können die Nebenwirkungen sehr schwerwiegende Folgen haben“, sagte er.
'HALTEN SIE SICH VON FERTIG- UND VERARBEITETEN LEBENSMITTELN FERN'
Çoksüer betonte die Bedeutung des persönlichen Bewusstseins, um vorzeitige Wechseljahre zu vermeiden, und forderte die Menschen dazu auf, ihren eigenen Körper kennenzulernen und zu beobachten.
Gynäkologe Çoksüer schloss seine Worte mit: „Der Schutz vor vorzeitigen Wechseljahren hat auch etwas mit Bewusstsein zu tun. Ich bitte alle meine Patienten, sich zu informieren. Sie sollten auf ihre Ernährung achten; der Verzehr gesunder, natürlicher Lebensmittel ist wichtig. Heutzutage schaden hormonbelastete Lebensmittel, Fertiggerichte sowie verarbeitete Fleischwaren wie Salami, Würstchen oder Sucuk.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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