Wie der Einsatz nach dem Terroranschlag auf TUSAŞ ablief: Das geschah Minute für Minute
Das Innenministerium hat Details zum Einsatzablauf nach dem terroristischen Bombenanschlag auf den Hauptsitz der Türkischen Luft- und Raumfahrtindustrie (TUSAŞ) im Bezirk Kahramankazan in Ankara bekannt gegeben.
Bei dem Bombenanschlag auf den TUSAŞ-Hauptsitz am 23. Oktober kamen 5 Menschen ums Leben, 22 weitere wurden verletzt. Bei dem Einsatz, der durch 730 Einsatzkräfte der Gendarmerie und der Polizei durchgeführt wurde, konnten die beiden terroristischen Angreifer neutralisiert werden.
Die vom Innenministerium zu dem Angriff und dem Einsatzverlauf geteilten Informationen lauten wie folgt:
"15:26 Uhr - Die Terroristen treffen mit einem Taxi am TUSAŞ-Gelände ein und führen den ersten Angriff aus.
15:30 Uhr - Die weibliche Terroristin sprengt sich in die Luft, nachdem der Sicherheitsmitarbeiter Atakan Şahin das Feuer eröffnet hat.
15:40 Uhr - Zwei gepanzerte Fahrzeuge und 10 Einsatzkräfte der Gendarmerie treffen am Tatort ein.
15:52 Uhr - Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei durchbricht mit einem gepanzerten Fahrzeug die Drehkreuze am Eingang des TUSAŞ-Akademiegebäudes und dringt ein.
16:09 Uhr - Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei beginnt mit der Verlegung per Hubschrauber in das Gebiet.
16:13 Uhr - Das Spezialeinsatzkommando der Polizei beginnt mit der Evakuierung des TUSAŞ-Personals am Gebäudeeingang.
16:20 Uhr - Das 'Ejder 120'-Team des Gendarmerie-Kommandobataillons Ankara schließt sich den Spezialeinsatzkräften der Polizei an und dringt durch den Hintereingang in das Gebäude ein.
16:24 Uhr - Das 1. JOPER-Team des Gendarmerie-Spezialeinsatz- und Rettungskommandos landet mit einem S-70-Mehrzweckhubschrauber auf dem TUSAŞ-Gelände.
16:40 Uhr - Während des Einsatzes der Spezialeinsatzkräfte der Polizei sprengt sich der männliche Terrorist im zweiten Stock des TUSAŞ-Akademiegebäudes in die Luft. 5 Polizeibeamte der Spezialeinheit werden dabei verletzt.
17:15 Uhr - Durchsuchung des Gebäudes und Evakuierung des TUSAŞ-Personals aus dem Gebäude.
17:30 Uhr - Das Gebiet wird vollständig gesichert und die Spurensicherung beginnt mit den Untersuchungen."
Es wurde mitgeteilt, dass insgesamt 730 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt waren, darunter 479 Angehörige des Gendarmerie-Generalkommandos und 251 Angehörige der Generaldirektion für Sicherheit.
Nachrichtenquelle : 12punto
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