Grund für den Angriff mit 6 Toten in Deutschland war ein Sorgerechtsstreit: 45-jähriger Mann türkischer Abstammung
Es hat sich herausgestellt, dass der Täter des bewaffneten Angriffs in der Nähe eines Jugendzentrums in Deutschland ein deutscher Staatsbürger türkischer Abstammung war und dass der Grund für den Angriff ein Sorgerechtsstreit war.
Die Hintergründe des bewaffneten Angriffs in der Nähe eines Jugendamtes in der Stadt Stade im Bundesland Niedersachsen, bei dem 6 Menschen ihr Leben verloren, sind geklärt. Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens und Vertreter der Polizeidirektion Lüneburg hielten eine gemeinsame Pressekonferenz zu dem Vorfall ab. Die Lüneburger Polizeipräsidentin Kathrin Schuol erklärte, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 45-jährigen, in Deutschland geborenen Mann türkischer Abstammung handelt, der in Hannover wohnhaft war. Schuol merkte an, dass in dem Fahrzeug, das der Täter bei seiner Flucht benutzte, eine Schusswaffe sichergestellt wurde. Schuol gab an, dass der Verdächtige bereits polizeilich bekannt war, unter anderem wegen Bedrohung, und teilte mit, dass sich 3 Personen in Gewahrsam befinden.
Grund für den Angriff war der Sorgerechtsstreit um seine 3 Monate alte Tochter
Polizeipräsidentin Schuol erklärte, dass der Grund für den Angriff darin lag, dass der Täter das Sorgerecht für seine 3 Monate alte Tochter nicht erhalten hatte. Der 45-jährige Täter, dessen 3 Monate alte Tochter und Ehefrau sich im Jugendamt aufhielten, hatte mehrfach Gespräche mit den Behörden geführt, um das Sorgerecht für seine Tochter zu erhalten. Diese Gespräche verliefen jedoch nicht zu Gunsten des Vaters.
Am Tag des Angriffs kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Täter, der erneut mit den Mitarbeitern des Jugendamtes gesprochen hatte und eine negative Antwort erhalten hatte, und dem Personal. Da er das Sorgerecht für seine Tochter nicht erhielt, eröffnete der Täter in dem Raum, in dem sich die Mitarbeiter des Jugendamtes befanden, das Feuer. Bei dem Angriff starben 5 Personen noch am Tatort, eine weitere Person verstarb im Krankenhaus.
Alle Opfer waren Mitarbeiter des Jugendamtes
Bei dem Vorfall kamen 2 männliche und 4 weibliche Mitarbeiter des Jugendamtes ums Leben, während bekannt wurde, dass der Täter keine Handlungen gegen seine Tochter und deren 34-jährige Mutter richtete. Auf der Pressekonferenz wurden keine Informationen darüber geteilt, ob es Probleme in der Beziehung des Täters zur Mutter seiner 3 Monate alten Tochter gab.
Nachrichtenquelle : İHA
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