Grund für die Bedrohung des Staatsanwalts durch die Neugeborenen-Bande enthüllt! Sie haben wegen dieser Person gedroht
Mustafa Kemal Zengin bedrohte während der Ermittlungen gegen die Neugeborenen-Bande den Staatsanwalt Yavuz Engin, indem er sich als Unterstaatssekretär ausgab. Der Grund für Zengins Drohung gegen den Staatsanwalt ist nun bekannt.
Die Aussagen der Parkplatzbetreiber-Brüder, die von Mustafa Kemal Zengin, der den mit den Ermittlungen zur Neugeborenen-Bande betrauten Staatsanwalt Engin Yavuz in dessen Büro bedroht hatte, mit den Worten „Das sind gefährliche Leute, sie wollten den Staatsanwalt töten“ beschuldigt wurden, sind ans Licht gekommen.
Yavuz Çelik und Baki Çelik, die nach der Drohung gegen den Staatsanwalt zusammen mit 5 weiteren Personen verhaftet wurden, nahmen in ihren Aussagen Zengin ins Visier.
Es stellte sich heraus, dass Mustafa Kemal Zengin, der sich als ehemaliger Unterstaatssekretär des Innenministeriums ausgab und den Staatsanwalt gemeinsam mit der Anwältin Aylin Arslantatar in dessen Büro mit dem Tode bedrohte, die inhaftierten Verdächtigen Baki Çelik und Yavuz Çelik als „Leute, die das Papst-Attentat verübt haben“ bezeichnete. Nach seiner Verhaftung behauptete Zengin zudem: „Sie sind auf der Straße sehr mächtig, sie wollten den Staatsanwalt töten, ich wollte ihn nur warnen.“ Nun wurde bekannt, dass auch die Brüder Çelik schwere Vorwürfe gegen Mustafa Kemal Zengin erheben.
Yavuz Çelik erklärte in seiner Aussage, dass er mit Mustafa Kemal Zengin über Tuğçe Toptemel gesprochen habe, die seine Stieftochter sei, und sagte: „Wir haben Tuğçe zusammen mit ihrer Mutter großgezogen, sie wurde Krankenschwester. Etwa zwei Jahre vor ihrer Verhaftung begann Tuğçe als Krankenschwester auf der Neugeborenen-Intensivstation des Özel Birinci Hastanesi im Bezirk Beylikdüzü zu arbeiten. Vor etwa 2-3 Monaten – das genaue Datum weiß ich nicht mehr – wurde sie im Rahmen von Operationen gegen Gesundheitseinrichtungen, deren Hintergründe mir nicht bekannt waren, festgenommen und inhaftiert.“
Weiter führte er aus, dass er bei einem späteren Treffen mit Mustafa Kemal Zengin die Inhaftierung seiner Tochter erwähnte: „Er sagte zu mir: 'Wir kennen uns schon so lange, ich möchte helfen, gib mir Tuğçes Daten und die Aktennummer.' Das habe ich getan. Ich dachte, er würde sich in Anwaltskreisen umhören. Er sagte: 'Ich gebe dir Bescheid.' Etwa 10-15 Tage nach diesem Gespräch kam Mustafa Kemal Zengin zum Parkplatz und wir setzten uns zusammen. Er sagte uns, er habe die Akte unserer Tochter Tuğçe recherchiert, sie werde bald eine ergänzende Aussage machen und könne dann freikommen. Er sagte jedoch nicht, von wem und wie er an diese Informationen gekommen war.“
WARUM HAT ER DEN STAATSANWALT BEDROHT?
Çelik erklärte in seiner Aussage weiter: „Ich rief daraufhin Tuğçes Anwalt und Freund Mustafa G. an und schilderte ihm die Situation. Er sagte mir, er könne sich keinen Reim darauf machen, da man für eine ergänzende Aussage ein Geständnis ablegen müsse und Tuğçe ohnehin die unschuldigste Person in diesem Fall sei; es gebe keinen Grund für eine ergänzende Aussage. Er stieg in sein Auto und verließ den Parkplatz.“
Baki Çelik gab in seiner Aussage an: „Mustafa Kemal Zengin erzählte meinem Bruder Yavuz Çelik und mir vor etwa zweieinhalb Monaten, dass er pensionierte Richter und Staatsanwälte kenne, die als Anwälte tätig seien und gute Arbeit leisteten. Er sagte, er könne ihnen den Fall der bei der Polizei inhaftierten Tuğçe Toptemel übergeben.“
„Ich habe dieses Angebot jedoch nicht angenommen und gesagt, dass Tuğçe Toptemel den Fall selbst verfolge, da ihr Freund Anwalt sei. Ich weiß nicht, wer der Staatsanwalt ist, und ich habe mit Mustafa Kemal Zengin nie über den Staatsanwalt gesprochen.“
Çelik erklärte, er sei nie beim Justizpalast von Büyükçekmece gewesen und wisse nicht, zu welchem Zweck Zengin seinen Namen im Büro des Staatsanwalts benutzt habe: „Ich weiß sehr genau, dass ein Staatsanwalt in seinem Büro nicht bedroht werden kann und dass kein Häftling durch Drohungen freigelassen wird.“
„Die Äußerungen von Mustafa Kemal Zengin gegenüber dem Staatsanwalt bezüglich der von ihm genannten Parteifunktionäre sind völlig haltlos; ich bin Mitglied in keiner politischen Partei.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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