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10 grundlegende Wege zur Krebsprävention nach wissenschaftlichen Erkenntnissen

Weltweit werden jedes Jahr 20 Millionen neue Krebsfälle diagnostiziert. Experten geben an, dass es möglich ist, das Krebsrisiko um 30 bis 40 Prozent zu senken.

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10 grundlegende Wege zur Krebsprävention nach wissenschaftlichen Erkenntnissen

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden weltweit jedes Jahr etwa 20 Millionen neue Krebsfälle diagnostiziert, und 10 Millionen Menschen sterben an dieser Krankheit. Gegen Krebs, die nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen zweithäufigste Todesursache, können Experten zufolge Lebensstiländerungen 30 bis 40 Prozent der Fälle verhindern.

Hier sind 10 grundlegende Regeln, auf die sich die moderne Medizin geeinigt hat, um das Krebsrisiko zu senken:

  1. Verzicht auf Tabakprodukte

Zigarettenrauch enthält mehr als 4.000 chemische Substanzen, von denen über 50 direkt krebserregend sind. Tabakkonsum, der für 90 Prozent der Lungenkrebsfälle verantwortlich ist, stellt auch den Hauptrisikofaktor für Mund-, Kehlkopf-, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenkrebs dar.

  2. Ernährung nach mediterraner Art

Eine Ernährung, die reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Ballaststoffen ist, hilft dank der enthaltenen Antioxidantien, DNA-Schäden zu verhindern. Insbesondere der Verzehr ballaststoffreicher Lebensmittel kann das Risiko für kolorektale Karzinome (Dickdarmkrebs) um 20 Prozent senken.

  3. Ideale Gewichtskontrolle

Fettleibigkeit führt zu chronischen Entzündungen im Körper und stört das Gleichgewicht von Hormonen wie Insulin, was die Zellteilung auslöst. Es ist erwiesen, dass dieser Zustand in direktem Zusammenhang mit Brust-, Darm-, Gebärmutter- und Leberkrebs steht.

 4. Regelmäßige körperliche Aktivität

Mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche stärken das Immunsystem und senken das Krebsrisiko um 10 bis 30 Prozent. Körperliche Aktivität hat insbesondere eine schützende Wirkung gegen Darm- und Brustkrebs.

5. Verzicht auf Alkoholkonsum

Alkohol, der im Körper in die toxische Substanz Acetaldehyd umgewandelt wird, schädigt die DNA-Struktur. Alkohol erhöht das Risiko für Leber-, Speiseröhren- und Darmkrebs, wobei das Risiko mit zunehmender Verzehrmenge direkt proportional steigt.

 6. Einschränkung von verarbeiteten Fleischprodukten

Nitrite und Nitrate, die in verarbeitetem Fleisch wie Salami, Würstchen und Sucuk enthalten sind, können sich im Körper in krebserregende Verbindungen umwandeln. Das Garen dieser Produkte bei hohen Temperaturen erhöht den Risikofaktor zusätzlich.

 7. Schutz vor Sonnenstrahlen

Um sich vor Hautkrebs zu schützen, ist es von entscheidender Bedeutung, sich zwischen 11:00 und 15:00 Uhr, wenn die UV-Strahlen am stärksten sind, nicht direkt der Sonne auszusetzen und Sonnenschutzmittel zu verwenden.

 8. Impfung gegen Infektionen

Einige Krebsarten können durch Viren entstehen. Die HPV-Impfung zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs und die Hepatitis-B-Impfung zur Vorbeugung von Leberkrebs gehören zu den wirksamsten medizinischen Methoden.

 9. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen

Für eine Früherkennung sind folgende grundlegende Untersuchungen durchzuführen, auch wenn keine Symptome vorliegen:

* Darmspiegelung (Koloskopie): Ab dem 45. Lebensjahr (je nach Risikostatus früher) alle 5 bis 10 Jahre.

* Pap-Abstrich und HPV-Test: Ab dem 21. Lebensjahr in regelmäßigen Abständen.

* Mammographie: Ab dem 40. Lebensjahr einmal jährlich.

10. Reduzierung von Umweltrisikofaktoren

Die Exposition gegenüber Chemikalien wie Asbest, Luftverschmutzung, Schwermetallen (Blei, Quecksilber) und Pestiziden führt zu DNA-Schäden in den Zellen und erhöht das Krebsrisiko.


Nachrichtenquelle: 12punto