Das französische Modell beim Rauchverbot
Das Gesundheitsministerium prüft intensiv die Praktiken verschiedener europäischer Länder, allen voran Frankreich, um das Rauchverbot auszuweiten. Mit der neuen Regelung, die sich derzeit in der Vorbereitungsphase befindet, ist geplant, zahlreiche öffentliche Bereiche wie Parks, Strände, Gebäudeeingänge und Bushaltestellen in das Rauchverbot einzubeziehen.
Die Verbote zur Tabakkontrolle in der Türkei werden weiter verschärft. Während das Gesundheitsministerium einen Blick auf die Beispiele in den Ländern der Europäischen Union wirft, um den Geltungsbereich der bestehenden Praktiken zu erweitern, beginnen die Details der neuen Regelungen bekannt zu werden. Mit dem von Frankreich inspirierten Gesetzesentwurf werden künftig nicht nur in geschlossenen Räumen, sondern auch im Freien Einschränkungen für den Tabakkonsum eingeführt.
In Frankreich ist das Rauchen an Orten, an denen sich insbesondere Kinder aufhalten, wie Strände, Parks, Schulumgebungen und Sportanlagen, vollständig untersagt. Wer sich nicht an diese Verbote hält, muss mit einem Bußgeld von 135 Euro (etwa 7.000 TL) rechnen. Ähnlich verhält es sich in Spanien, wo ein umfassendes Verbot für öffentliche Bereiche gilt; Terrassen, Universitätscampusse, Bushaltestellen und Veranstaltungsorte im Freien sind ebenfalls rauchfrei. Dieser Geltungsbereich umfasst auch E-Zigaretten und Tabakprodukte der neuen Generation. In Italien führen Verstöße gegen das Rauchverbot zu Bußgeldern zwischen 2.000 TL und 12.500 TL. In Schweden sind seit 2019 das Rauchen auf Restaurantterrassen, an Bushaltestellen und an den Eingängen öffentlicher Gebäude untersagt.
Dem Bericht der regierungsnahen Zeitung Türkiye Gazetesi zufolge wird im neuen Entwurf die Definition von halb-offenen Bereichen neu bewertet und es werden neue Regeln für Abstände beim Rauchen eingeführt. Ziel ist es, die gesamte Gesellschaft zu schützen und insbesondere die Verbreitung des Passivrauchens zu verringern. Andererseits gehört auch die Einschränkung der Sichtbarkeit von Tabakprodukten im öffentlichen Raum zu den Zielen.
Sollte die neue Regelung in Kraft treten, wird das in der Türkei seit langem geltende Rauchverbot in geschlossenen Räumen erheblich ausgeweitet. Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Schritt den Beginn einer entschlosseneren und interventionistischeren Ära in der Tabakkontrollpolitik markieren könnte. Es wird prognostiziert, dass die zunehmenden Einschränkungen positive Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben und das Passivrauchen deutlich reduzieren werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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