5 gefährliche Krankheiten, die durch Rauchen verursacht werden!
Tabakkonsum bedroht jedes Jahr das Leben von Millionen Menschen und setzt nicht nur Raucher, sondern auch Passivraucher ernsthaften Gesundheitsrisiken aus. Im Vorfeld des Weltnichtrauchertags am 31. Mai weisen Experten auf die durch das Rauchen verursachten Krankheiten und die Bedeutung einer Früherkennung hin.
Tabakkonsum ist eine Gewohnheit, die die Gesundheit sowohl des Einzelnen als auch der Gesellschaft ernsthaft bedroht. Daten der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass jedes Jahr etwa 8 Millionen Menschen an tabakbedingten Krankheiten sterben und 1,2 Millionen Menschen ihr Leben durch Passivrauchen verlieren, obwohl sie selbst keine Tabakprodukte konsumieren.

Der Konsum von Tabak und Tabakprodukten ist ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung von Lungenkrebs und anderen Krebsarten sowie bei vielen Atemwegserkrankungen wie COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und wiederkehrenden Infektionen der unteren und oberen Atemwege.
Die drei wichtigsten Symptome dieser Krankheiten sind: Husten, der länger als 3 Wochen anhält, Atemnot und Auswurf (der auch blutig sein kann). Prof. Dr. Füsun Ülger von der Abteilung für Pneumologie des Memorial Ankara Krankenhauses gab im Vorfeld des „Weltnichtrauchertags am 31. Mai“ Informationen über die Gefahren von Tabak und Tabakkonsum.

RAUCHEN ÖFFNET DIESEN KRANKHEITEN TÜR UND TOR!
Der Konsum von Tabak und Tabakprodukten beeinträchtigt die Lungengesundheit negativ. Vom Moment des Konsums an beginnt er, alle Organe zu schädigen. Die wichtigsten Krankheiten, die er verursacht, sind:
- COPD
- Lungenkrebs
- Wiederkehrende Infektionen der unteren und oberen Atemwege
- Andere Krebserkrankungen der Organe
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
AUCH PASSIVRAUCHEN KANN ZU LUNGENKRANKHEITEN FÜHREN
Auch eine Person, die keine Tabakprodukte konsumiert, kann durch Passivrauchen an Lungenkrankheiten erkranken. Tabak schadet nicht nur dem Konsumenten, sondern auch seinem Umfeld. Besonders gefährdet sind Risikogruppen, Menschen, die bereits in der Kindheit Tabakrauch ausgesetzt waren, sowie Frauen. Das Rauchen in Wohnungen oder geschlossenen Räumen führt bei Kindern zu Asthma und Lungenkrankheiten. Auch nichtrauchende Frauen können an COPD erkranken.
90 % DER LUNGENKREBSPATIENTEN KONSUMIEREN TABAK
Rauchen kann neben Lungenkrebs auch Krebs an Leber, Blase, Zunge, Lippen, Kehlkopf und Speiseröhre verursachen. 90 % der Lungenkrebs- und COPD-Patienten sind Raucher. Der Anstieg von COPD bei Frauen ist proportional zur Zunahme des Tabakkonsums. Zu den Tabak- und Tabakprodukten zählen auch Wasserpfeifen, selbstgedrehte Zigaretten und E-Zigaretten.
E-Zigaretten werden fälschlicherweise für harmlos gehalten, doch der Schaden, den sie am Atmungssystem anrichten, ist für junge Menschen, deren Lungenentwicklung noch nicht abgeschlossen ist, sehr gefährlich. Die langfristigen Auswirkungen werden sich noch deutlicher zeigen, aber schon jetzt sind Effekte sichtbar. Bei E-Zigaretten-Konsumenten können Zustände wie ein Lungenkollaps oder Flüssigkeitsansammlungen im Lungenfell auftreten.

BEI BESCHWERDEN, DIE LÄNGER ALS 3 WOCHEN ANHALTEN, SOLLTE EIN ARZT AUFGESUCHT WERDEN
Patienten suchen das Krankenhaus meist mit Symptomen wie Husten, der länger als 3 Wochen anhält, blutigem Auswurf und Atemnot auf. Die wichtigsten Untersuchungen zur Diagnose der Krankheiten sind das Lungenröntgen und der Lungenfunktionstest. Der Lungenfunktionstest ist der wichtigste Wegweiser bei der Diagnose von Asthma und COPD.
Das Lungenröntgen hilft dabei, Tumore oder Knoten in der Lunge zu erkennen. Rauchern über 50 Jahren, die unter Beschwerden wie Husten (länger als 3 Wochen), Atemnot und Auswurf (auch blutig) leiden, wird eine Computertomographie empfohlen. Wenn Patienten unter 50 Jahren Symptome wie Auswurf und Husten aufweisen, können ebenfalls weiterführende Untersuchungen erforderlich sein. Personen, die seit mehr als 20 Jahren rauchen, sollten regelmäßig jährliche Lungenröntgenaufnahmen und Lungenfunktionstests durchführen lassen.
ZUR PRÄVENTION DER ABHÄNGIGKEIT MUSS EIN BEWUSSTSEIN GESCHAFFEN WERDEN!
Es ist notwendig, den Menschen die Gefahren des Tabakkonsums zu vermitteln, die Abhängigkeit des Konsumenten zu verhindern und ihn zum Aufhören zu bewegen. Besonders bei jungen Konsumenten ist es sehr wichtig, ein Bewusstsein zu schaffen. Manche Patienten haben sowohl Angst vor den Auswirkungen des Rauchens als auch Schwierigkeiten, aufgrund der Abhängigkeit mit dem Rauchen aufzuhören.
Man sollte ihnen erklären, dass es heute viele Methoden gibt und dass es möglich ist, mitzuhören, wenn man Unterstützung in Anspruch nimmt. An Arbeitsplätzen sollten Aufklärungsveranstaltungen durchgeführt werden. Auch Ärzte betonen gegenüber ihren Patienten als Erstes, dass sie mit dem Rauchen aufhören müssen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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