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Fasten im Ramadan für schwangere Diabetikerinnen: Worauf zu achten ist

Im Ramadan gibt es wichtige Punkte, die Diabetiker beim Fasten beachten müssen. Insbesondere für schwangere Diabetikerinnen, Menschen mit Nierenerkrankungen und Patienten, die Insulin verwenden, kann das Fasten riskant sein. Informationen über die verschiedenen Arten von Diabetes und deren Auswirkungen auf die Gesundheit sind entscheidend, um einen gesunden Ramadan zu verbringen.

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Fasten im Ramadan für schwangere Diabetikerinnen: Worauf zu achten ist

Diabetes, umgangssprachlich als Zuckerkrankheit bekannt, tritt auf, wenn das Hormon Insulin, das den Blutzuckerspiegel reguliert, entweder nicht ausreichend produziert wird oder im Körper nicht effektiv genutzt werden kann. Prof. Dr. Fulya Akın, Fachärztin für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen am Anadolu Sağlık Merkezi Hastanesi, betont, dass Diabetiker vor dem Fasten im Ramadan unbedingt ihren Arzt konsultieren sollten: 'Für Personen, die eine Insulintherapie erhalten, kann das Fasten ein Risiko darstellen, da es zu schwerwiegenden Schwankungen des Blutzuckerspiegels führen kann', warnte sie.

Die Fachärztin für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen wies darauf hin, dass das Fasten für Diabetiker bei Vorliegen von Schwangerschaften oder Nierenerkrankungen noch riskanter sein kann. Sie betonte, dass Blutzuckerschwankungen die Gesundheit von Mutter und Kind gefährden können und eine lange Dehydrierung die Nierenfunktion negativ beeinflusst: 'Wir raten Diabetikern in Fällen wie Schwangerschaft oder Nierenversagen vom Fasten ab. Zudem kann bei Personen mit Nierenerkrankungen das Risiko für Unterzuckerung höher sein', warnte sie.

LANGANHALTENDES FASTEN IST FÜR DIABETIKER GEFÄHRLICH

Es wurde darauf hingewiesen, dass auch Patienten mit Typ-1-Diabetes und unkontrolliertem Typ-2-Diabetes nicht fasten sollten. Da bei Typ-1-Diabetikern die Insulingabe zwingend erforderlich ist, kann langes Fasten zu einem gefährlichen Abfall (Hypoglykämie) oder Anstieg (Hyperglykämie) des Blutzuckerspiegels führen. Zudem kann sich eine gefährliche Komplikation wie die Ketoazidose entwickeln, die eine der schwerwiegenden und tödlichen Folgen von Diabetes darstellt. Bei Patienten mit unkontrolliertem Typ-2-Diabetes ist es sicherer, nicht zu fasten, wenn über den Tag hinweg häufige Blutzuckerschwankungen oder sehr hohe HbA1c-Werte auftreten.

STATT SIRUPHALTIGEN SÜSSSPEISEN KÖNNEN MILCHBASIERTE ALTERNATIVEN GEWÄHLT WERDEN

Daten aus dem Jahr 2024 zufolge gibt es in der Türkei mehr als 12 Millionen Diabetiker. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Prädiabetes, das als Frühstadium von Diabetes gilt, in der Bevölkerung weit verbreitet ist. Bei Betroffenen werden häufig Symptome wie Müdigkeit nach dem Essen, Schläfrigkeit und ein übermäßiges Verlangen nach Süßem beobachtet. Ein weiterer Zustand, der Diabetes begünstigt, ist die Insulinresistenz. Es wird betont, dass Personen mit Insulinresistenz auf stark zuckerhaltige Süßspeisen wie solche mit Zuckersirup verzichten sollten. Stattdessen können leichtere Alternativen wie Milchreis (Sütlaç), Güllaç, Eis oder Pudding (Muhallebi) bevorzugt werden.

AUSREICHEND WASSER TRINKEN GLEICHT DEN BLUTZUCKERSPIEGEL AUS

Prof. Dr. Akın erklärte, dass fastende Personen besonders auf ihre Ernährung achten sollten: „Während des Ramadan sollte darauf geachtet werden, langsam verdauliche, lange sättigende sowie protein- und ballaststoffreiche Lebensmittel zu konsumieren. Der Iftar-Tisch sollte ausgewogen sein; um plötzliche Blutzuckeranstiege zu vermeiden, sollte man leicht beginnen und die Hauptmahlzeit langsam verzehren. Übermäßiger Konsum von raffinierten Kohlenhydraten wie Weißbrot, Pizza, Pasta und Gebäck sollte vermieden werden. Am wichtigsten ist es, zwischen Iftar und Sahur ausreichend Wasser zu trinken, damit der Körper nicht dehydriert und Blutzuckerschwankungen vorgebeugt werden kann“, sagte sie.



Nachrichtenquelle: 12punto

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