Jedes Jahr erkranken 2 Millionen Menschen an Lungenkrebs!
Weltweit erkranken jährlich 2 Millionen Menschen an Lungenkrebs, in der Türkei liegt diese Zahl bei 41.000. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar wurde betont, dass die Versorgungslücke in der Krebsbehandlung geschlossen und weitere Fortschritte erzielt werden müssen.
Der Vorsitzende der Türkischen Gesellschaft für Krebsforschung und -bekämpfung, Prof. Dr. Tezer Kutluk, gab bekannt, dass weltweit jährlich durchschnittlich 2 Millionen Menschen und in der Türkei 41.000 Menschen an Lungenkrebs erkranken. Prof. Dr. Kutluk erklärte auf einer Pressekonferenz anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar, dass das diesjährige Hauptthema lautet: "Schließen Sie die Versorgungslücke bei Krebs, für eine bessere Krebsversorgung".
Kutluk betonte, dass weltweit jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen Menschen an Krebs erkranken und 10 Millionen Menschen daran sterben. In der Türkei lägen die Zahlen bei über 230.000 Krebsfällen bei Erwachsenen und etwa 3.000 bis 4.000 Fällen bei Kindern pro Jahr. Kutluk erklärte, dass durch ergriffene Maßnahmen, Früherkennung und Screening-Programme etwa 4 Millionen krebsbedingte Todesfälle verhindert werden könnten.
Prof. Dr. Kutluk wies darauf hin, dass Lungenkrebs maßgeblich durch den Konsum von Tabak und Tabakprodukten verursacht werde. Weltweit gebe es jährlich etwa 2 Millionen Lungenkrebsfälle, gefolgt von etwa 2 Millionen Brustkrebsfällen. Die Situation in der Türkei sei ähnlich; im Land würden jährlich durchschnittlich 41.000 Lungenkrebs- und 24.000 Brustkrebsfälle verzeichnet, so Kutluk.
Kutluk betonte, dass es möglich sei, 30 bis 50 Prozent der Krebserkrankungen durch grundlegende Methoden wie den Verzicht auf Tabakprodukte, gesunde Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität zu verhindern. Er unterstrich die Bedeutung von Investitionen der Länder in die Krebsprävention bei gleichzeitiger Durchführung des Behandlungsprozesses. Zudem sagte er, dass die Überlebenschancen bei Erwachsenenkrebserkrankungen dank neuer Behandlungsmethoden 70 Prozent und bei Krebserkrankungen im Kindesalter 80 Prozent erreichten. Er wies auf die Wichtigkeit hin, die Screening-Raten bei Brust- und Darmkrebs zu erhöhen, den HPV-Impfstoff, der vor Gebärmutterhalskrebs schützt, in das nationale Impfprogramm aufzunehmen sowie klinische Studien zu unterstützen und weiterzuentwickeln.
Nachrichtenquelle: AA
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