Sind Sie handysüchtig? Keine Sorge, hier ist, was Sie tun können
Laut einer Studie der Harvard University ist Handysucht zu einem weit verbreiteten Problem geworden. Die Untersuchung zeigt, dass wir alle 15 Minuten, in denen wir wach sind, von unseren Telefonen abgelenkt werden und durchschnittlich 72 Mal am Tag auf unser Gerät schauen.
Zwei von drei Personen überprüfen ihr Telefon alle 15 Minuten. Mobiltelefone sind mittlerweile ein untrennbarer Bestandteil unseres Lebens geworden, und viele von uns können sich kaum noch daran erinnern, wie ein Leben ohne sie aussah. Doch handelt es sich dabei um eine Sucht?
Wie Gazete Oksijen berichtet, werden Mobiltelefone als Tor zu unserem Privatleben, zu sozialen Kontakten, Unterhaltung, Weltnachrichten, Reisen und einem unendlichen Ozean aus personalisierten digitalen Inhalten beschrieben. Immer mehr wissenschaftliche Studien betonen jedoch, dass die ständige Verfügbarkeit dieser Geräte Probleme bei der Gesundheit, in Beziehungen und bei der Produktivität verursacht und Risiken wie Verhaltensstörungen, Sucht und übermäßigen Gebrauch mit sich bringt.
Dozenten der Harvard University beleuchten dieses Thema, indem sie Symptome zusammenstellen und Empfehlungen aussprechen. Untersuchungen zufolge besitzt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ein Smartphone, und diese Geräte sind heute eher eine Notwendigkeit als ein Luxus. Im beruflichen Bereich sind sie in vielen Bereichen, von der Kommunikation bis zum Arbeitsmanagement, von entscheidender Bedeutung.
Dennoch zeigen immer mehr wissenschaftliche Studien, dass die ständige Präsenz dieser Geräte zu Problemen bei der Gesundheit, in Beziehungen und bei der Produktivität führen kann. Dies schließt das Risiko von Verhaltensstörungen, Sucht und übermäßigem Gebrauch ein.
Die von der Harvard University zusammengestellten Anzeichen für eine Sucht sind folgende:
Nutzen Sie Ihr Telefon zwanghaft?
Überprüfen Sie es häufig ohne bestimmten Grund?
Haben Sie das Gefühl, dass Sie Ihren Konsum trotz guter Vorsätze nicht kontrollieren können?
Wenn Sie Ihr Telefon selbst in Momenten kurzer Pausen oder bei Langeweile häufig, automatisch und willkürlich in die Hand nehmen, neigt Ihr Nutzungsverhalten zur Sucht.
Wenn Sie einen tiefen und unwiderstehlichen Drang verspüren, Ihr Telefon zu überprüfen, obwohl Sie wissen, dass keine neue Nachricht oder wichtige Mitteilung eingegangen ist, könnte dies ein Warnsignal sein.
Fühlen Sie sich ohne Ihr Telefon verloren?
Fühlen Sie sich ängstlich, gestresst oder gereizt, wenn Sie Ihr Telefon für eine gewisse Zeit ausschalten müssen?
Hält Sie Ihr Telefon davon ab, wichtige Aufgaben zu erledigen?
Lenkt es Sie ständig ab?
Schränkt es Ihre Fähigkeit zum klaren Denken ein?
Hält Sie die Nutzung Ihres Telefons davon ab, zuzuhören, zu verstehen und persönliche Gespräche zu führen?
Fühlen sich wichtige Menschen in Ihrem Umfeld vernachlässigt, weil Sie sich stattdessen mit Ihrem Telefon beschäftigen?
Wenn Sie die meisten der oben genannten Symptome bei sich feststellen, sind Sie nicht allein. Laut einer aktuellen Studie aus Harvard werden die meisten von uns alle 15 Minuten, in denen wir wach sind, von unseren Telefonen abgelenkt.
Die Harvard University betont, wie wichtig es ist, sich zu einer Veränderung zu verpflichten, und gibt folgende Empfehlungen:
Achten Sie darauf, wie Sie denken, fühlen und handeln, wenn Sie von Ihrem Telefon getrennt sind.
Das Setzen klarer Grenzen ist ein entscheidender Schritt, um problematische Handynutzung zu reduzieren. Dies kann festgelegte handyfreie Zeiten beinhalten, etwa während der Mahlzeiten, bei Familientreffen oder vor dem Schlafengehen.
Entfernen Sie Ihr Telefon von Ihrem Schreibtisch, dem Esstisch oder vom Nachttisch und reduzieren Sie Benachrichtigungen während der Arbeit.
Sie können beschließen, E-Mails nur zu bestimmten Tageszeiten zu überprüfen, oder die Nutzung sozialer Medien durch eine feste Endzeit begrenzen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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