TEB ruft zur Sicherung der Arzneimittelversorgung auf!
Der Türkische Apothekerverband (TEB) hat darauf hingewiesen, dass ein Pharmaunternehmen den Verkauf bestimmter Medikamente eingestellt hat, für die es keine Äquivalente gibt, was zu einer Gefährdung der Patientenversorgung führen könnte. Der Verband forderte zudem die Unterstützung und Förderung der heimischen Pharmaindustrie.
Nachdem ein ausländisches Pharmaunternehmen in der vergangenen Woche den Verkauf einiger Medikamente auf dem türkischen Markt eingestellt hatte, versandte es ein Informationsschreiben an Arzneimittellieferanten und Apotheken. Nachdem diese Mitteilung Gegenstand von Berichten war, wonach sich das Unternehmen vom türkischen Markt zurückziehe, gab das Unternehmen eine Erklärung ab, in der es klarstellte, dass es sich nicht vom Markt zurückziehe, sondern lediglich den Verkauf bestimmter Medikamente eingestellt habe.
Der Türkische Apothekerverband (TEB) erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass ein Pharmaunternehmen den Verkauf einiger seiner Produkte in der Türkei eingestellt habe. Da sich unter den betroffenen Medikamenten auch solche ohne Äquivalente befänden, wies der Verband auf einen Prozess hin, der zu einer Benachteiligung der Patienten führen werde. In der Erklärung wurde die Haltung des Unternehmens kritisiert: „Das Unternehmen hat in seiner Erklärung zudem betont, dass es den Menschen in diesem Land seit langem dient. Während wir ihnen für ihre geleisteten Dienste danken, müssen wir auch darauf hinweisen, dass weder unsere Bürger noch unser Land diese Dienste unbeantwortet gelassen haben und jeden Preis dafür gezahlt haben.“
„HEIMISCHE ARZNEIMITTELPRODUKTION MUSS UNTERSTÜTZT WERDEN“
In der TEB-Erklärung wurde dazu aufgerufen, die heimische Pharmaindustrie zu unterstützen und Maßnahmen für die Produktion von Medikamenten im Inland zu ergreifen. Es wurde betont, dass dies die grundlegende Lösung des Problems darstelle, und dazu aufgerufen, eine Benachteiligung der Patienten zu verhindern. In der Erklärung hieß es weiter: „Unsere heimische Pharmaindustrie muss unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten unterstützt werden, und diese Medikamente müssen so schnell wie möglich in unserem Land produziert und unseren Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Als Türkischer Apothekerverband erklären wir, dass wir in dieser Angelegenheit die notwendige Verantwortung übernehmen werden, und fordern die zuständigen Behörden auf, dringend die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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