Vorsicht bei der Einnahme von Blutverdünnern!
Der Kardiologe Doç. Dr. Remzi Sarıkaya hat kritische Erklärungen zur Einnahme von Blutverdünnern abgegeben. Sarıkaya warnte davor, blutverdünnende Medikamente ohne ärztliche Empfehlung einzunehmen.
Der Chefarzt des Van Bildungs- und Forschungskrankenhauses und Kardiologe Doç. Dr. Remzi Sarıkaya hat wichtige Erklärungen zur Einnahme von Blutverdünnern abgegeben. Sarıkaya warnte davor, blutverdünnende Medikamente ohne ärztliche Empfehlung einzunehmen, da dies zu lebensbedrohlichen Problemen führen könne.
„Kann Geschwüre zum Bluten bringen, kann zu Hirnblutungen führen“
Der Chefarzt des Krankenhauses und Kardiologe Doç. Dr. Remzi Sarıkaya erklärte, dass Blutverdünner seit der Coronavirus-Pandemie zu den am häufigsten gestellten Fragen gehören.
''KANN VORHANDENE GESCHWÜRE ZUM BLUTEN BRINGEN, KANN ZU HIRNBLUTUNGEN FÜHREN''
Doç. Dr. Sarıkaya erklärte, dass Blutverdünner einerseits nützlich seien, andererseits aber auch die Grundlage für Blutungen schaffen könnten: "Die Einnahme von Blutverdünnern ist wie ein zweischneidiges Schwert. Eigenmächtige Entscheidungen wie 'Ich nehme zwei- bis dreimal pro Woche Aspirin' oder 'Ich nehme dauerhaft Aspirin' sind nicht angemessen. Wir müssen sie unbedingt nach einer ärztlichen Untersuchung einnehmen. Blutverdünner sind Medikamente, die insbesondere zum Schutz bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden. Andernfalls hat die Einnahme von Blutverdünnern ohne vorherige Untersuchung und notwendige weiterführende Bewertungen keinen Nutzen und kann sogar schädlich sein. Sie können vorhandene Geschwüre zum Bluten bringen und zu Hirnblutungen führen. Blutverdünner sind wichtige Medikamente, da sie bei entsprechender Indikation das Sterberisiko des Patienten senken, aber wir empfehlen sie unbedingt erst nach einer guten Bewertung, einer guten Anamnese, einer guten körperlichen Untersuchung und einer 10-Jahres-Kardiovaskulär-Risikoberechnung", sagte er.
''WENN WIR KEINEN HERZINFARKT ERLEIDEN WOLLEN...''
Sarıkaya wies darauf hin, dass Menschen in der Regel mit der Einnahme von Blutverdünnern beginnen, um keinen Herzinfarkt zu erleiden: "Wenn wir keinen Herzinfarkt erleiden wollen, ist es notwendig, neben Bewegung und Ernährung, die nützlicher als Medikamente sind, auch die vorhandenen Risikofaktoren zu bekämpfen. Wenn beispielsweise Tabakkonsum vorliegt, müssen wir uns davon distanzieren; wir sollten uns von Zigaretten und allen Tabakprodukten fernhalten. Ebenso können wir dieses Risiko verringern, indem wir eine eventuell vorliegende Zuckerkrankheit oder eine Cholesterinerkrankung behandeln. Wenn in der Familie Herzinfarkte in jungen Jahren aufgetreten sind und man dazu noch raucht, ist ein Herzinfarkt fast unvermeidlich. Ernähren Sie sich gesund, versuchen Sie, Übergewicht abzubauen, und minimieren Sie das Risiko durch mindestens eine halbe Stunde zügiges Gehen pro Tag", sagte er.
Nachrichtenquelle: İHA
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