Was ist ein Kehlkopf-Reflux und wie wird er behandelt? Wege, um den Kehlkopf-Reflux loszuwerden
Der Kehlkopf-Reflux ist definiert als das Aufsteigen von Magensäure oder Gallensäure bis in den Bereich des Kehlkopfes und Rachens, was dort zu Reizungen führt. Was ist ein Kehlkopf-Reflux und wie wird er behandelt? Hier ist die Antwort...
Der Kehlkopf-Reflux ist eine oft wenig bekannte Form des Refluxes, bei der Magensäure bis in den Rachen aufsteigt und dort Symptome verursacht. Dieser Zustand kann die Ursache für Probleme wie Heiserkeit, chronisches Räuspern und Kehlkopfentzündungen sein.
Bei der Behandlung des Kehlkopf-Refluxes werden in erster Linie die Ess- und Lebensgewohnheiten des Patienten angepasst. Die Dauer der Behandlung hängt davon ab, wie schnell der Patient seine Lebensgewohnheiten umstellt.
Zu den Lebensmitteln, die Reflux verstärken oder auslösen können, gehören säurehaltige, scharfe und fettreiche Speisen, Frittiertes, Saucen sowie Lebensmittel, die Konservierungsstoffe zur Verlängerung der Haltbarkeit enthalten.
WIE WIRD DER KEHLKOPF-REFLUX BEHANDELT?
- Zu Beginn der Behandlung sollte auf Produkte wie Tee, Kaffee, Cola, Schokolade, Joghurt, fettreiche Milch und frisch gepressten Orangensaft verzichtet werden.
- Ein weiterer wichtiger Punkt ist der zunehmende Konsum von grünem Tee, der aufgrund der steigenden Beliebtheit pflanzlicher Produkte zugenommen hat. Auch grüner Tee ist ein Getränk, das Reflux verstärken kann.
- Während der Behandlung ist eine vorübergehende Pause erforderlich. Die Abendmahlzeit sollte mindestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
- Neben der Umstellung der Ernährung sollten Bewegungen, die den intraabdominalen Druck erhöhen, vermieden und keine engen Hosen getragen werden. Die Verwendung von Reflux-Kissen, die den Kopf während des Schlafs um 15 Grad höher als den Körper lagern, kann nächtliche Reflux-Beschwerden reduzieren.
- Stress ist ein wesentlicher Faktor, der Reflux verstärkt. Wir sollten Stress und übermäßige Müdigkeit so weit wie möglich vermeiden.
- Die medikamentöse Therapie umfasst Medikamente, die die Magensäureproduktion reduzieren, das mechanische Aufsteigen der Magensäure verhindern und die Magenentleerung fördern. Die Behandlungsdauer variiert zwischen 3 und 6 Monaten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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