Wenn Sie ständig Hunger haben, könnte dies der Grund sein
Die Diätassistentin Eda Mancoğlu, die Menschen warnt, die tagsüber häufig das Bedürfnis nach Essen verspüren, erklärte, dass dieser ständige Hunger darauf zurückzuführen sein könnte, dass der Körper in den Mahlzeiten nicht genügend Energie erhält.
Die Diätassistentin Eda Mancoğlu weist darauf hin, dass hinter dem ständigen Verlangen nach Essen viele verschiedene Gründe stecken können. Sie erklärte, dass dieses Bedürfnis psychologische Ursachen wie Umweltfaktoren und Gewohnheiten haben oder auf chronische Krankheiten zurückzuführen sein kann. Mancoğlu betonte, dass eine unzureichende Kalorienzufuhr in den Hauptmahlzeiten dazu führen kann, dass man kurz nach dem Essen wieder hungrig wird. „Für uns ist es wichtig, die richtige Frage zu stellen. Wir müssen wissen: ‚Habe ich gerade wirklich Hunger oder möchte ich aus Stress essen? Treiben mich meine Gewohnheiten dazu oder habe ich chronische Beschwerden und werde deshalb häufig hungrig, weil ich keine geeignete Ernährungsweise anwende?‘“, erklärte sie.
Besonders bei Zwischenmahlzeiten sollte man darauf achten, was man konsumiert, betonte Mancoğlu: „Wenn wir kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Zwieback oder Obst essen, sollten wir unbedingt eine Proteinquelle wie Joghurt oder Ayran dazu kombinieren. Auf diese Weise können Sie ein längeres Sättigungsgefühl erreichen.“
„STÖRUNGEN IM SCHILDDRÜSENMECHANISMUS KÖNNEN ZU HÄUFIGEM HUNGER FÜHREN“
Zu den chronischen Erkrankungen sagte Mancoğlu: „Ein hoher Triglyzeridspiegel, die damit verbundene Resistenz gegen das Sättigungshormon ‚Leptin‘, Störungen im Blutzuckerstoffwechsel (z. B. Hypoglykämie) oder Störungen im Schilddrüsenmechanismus (z. B. Hyperthyreose) können häufigen Hunger verursachen. Auch Schlafstörungen, die bei vielen Menschen auftreten, können das hormonelle Gleichgewicht stören und zu Hungergefühlen führen.“
„STELLEN SIE EINEN KOMBINIERTEN TELLER MIT GESUNDEN FETTEN ZUSAMMEN“
Zur Gestaltung der Mahlzeiten gab die Diätassistentin folgende Ratschläge:
„Zunächst müssen wir sicherstellen, dass wir mit unseren Mahlzeiten genügend Energie aufnehmen. Denn wir müssen unsere Zellen nähren, damit wir die benötigte Energie für den Tag haben. Neben dem Energiebedarf ist auch der Inhalt der Mahlzeit sehr wichtig. Bei einem richtigen Ernährungsteller erleben wir nach dem Essen keine starken Blutzuckerschwankungen und fühlen uns länger satt. Ein ausgewogener Teller sollte eine hochwertige Proteinquelle wie Fleisch, Fisch, Huhn oder Eier enthalten, kombiniert mit einer ballaststoffreichen Kohlenhydratquelle wie Hülsenfrüchten oder Gemüse und, wenn möglich, gesunden Fetten.“
„SIE KÖNNEN ÖLSAATEN WIE WALNÜSSE, HASELNÜSSE ODER MANDELN VERWENDEN“
Um das Hungergefühl bei Zwischenmahlzeiten zu unterdrücken, gab Mancoğlu Tipps: „Auch hier gilt die gleiche Regel. Eine kohlenhydratreiche Zwischenmahlzeit kann dazu führen, dass wir schnell wieder hungrig werden. Wenn wir also kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Zwieback oder Obst essen, sollten wir unbedingt eine Proteinquelle wie Joghurt oder Ayran dazu kombinieren. Oder Sie können auf Ölsaaten wie Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln zurückgreifen. So können Sie ein längeres Sättigungsgefühl erreichen.“
„LANGSAM UND GRÜNDLICH ZU KAUEN WIRD UNS EBENFALLS LÄNGER SATT HALTEN“
Mancoğlu betonte, dass Bewegung das hormonelle Gleichgewicht reguliert: „Wir sollten unbedingt versuchen, uns sportlich zu betätigen. Darüber hinaus können wir uns auf unser Essverhalten konzentrieren. Langsam und gründlich zu kauen wird uns ebenfalls länger satt halten.“
„MANCHMAL VERWECHSELN WIR HUNGER MIT DURST“
Zu der Behauptung, dass man hungrig ins Bett gehen sollte, um satt aufzuwachen, fügte Mancoğlu hinzu:
„Die Information, wann wir unsere letzte Mahlzeit einnehmen sollten, variiert von Person zu Person. Wir empfehlen einen Abstand von durchschnittlich 3 Stunden zwischen der letzten Zwischenmahlzeit und dem Schlafengehen. Mit Zwischenmahlzeit meinen wir hier nicht das Abendessen. Wenn Sie eine kleine Zwischenmahlzeit zu sich genommen haben, sollten bis zum Schlafengehen 3-4 Stunden vergehen. Ballaststoffreiche Lebensmittel sorgen bei Zwischenmahlzeiten immer für ein längeres Sättigungsgefühl. Daher kann man auf grünes Blattgemüse zurückgreifen. Auch Obst ist eine Option, wobei manche Obstsorten den Blutzuckerspiegel schneller ansteigen lassen können. Je nach Energiebedarf der Person kann sogar ein Toast mit Weißkäse auf Vollkornbrot als Zwischenmahlzeit gewählt werden. Wichtig sind der Inhalt und der Energiebedarf der Person. Wenn wir die Nährstoffe auf unserem Teller kombinieren können, erreichen wir eine viel längere Sättigung. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf variiert ebenfalls von Person zu Person. Aber es ist sehr wichtig, über den Tag verteilt so viel Flüssigkeit wie möglich zu sich zu nehmen, da wir manchmal Hunger mit Durst verwechseln.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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