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Wissenschaftler kommen dem Geheimnis des Alice-im-Wunderland-Syndroms einen Schritt näher!

Gehirnscans enthüllen die Gehirnregionen, die hinter dem Alice-im-Wunderland-Syndrom (AIWS), einer seltenen Wahrnehmungsstörung, stecken.

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Wissenschaftler kommen dem Geheimnis des Alice-im-Wunderland-Syndroms einen Schritt näher!

Eine neue Studie, die einen Gehirnschaltkreis kartiert hat, hat das Wissen der Wissenschaft über eine mysteriöse und seltene Störung, die als "Alice-im-Wunderland-Syndrom" bekannt ist, etwas klarer gemacht. Diese Untersuchung, die noch nicht von Fachleuten begutachtet wurde, identifizierte ein Netzwerk, das zwei verschiedene Gehirnregionen umfasst, die mit der Körperwahrnehmung und der Verarbeitung von Größenverhältnissen zusammenhängen.

Wie Chip berichtet, ist es genau dieses Ereignis aus dem Buch, das dem Alice-im-Wunderland-Syndrom (AIWS) seinen Namen gab. Den Autoren des aktuellen Preprints zufolge handelt es sich um einen seltenen Zustand, von dem in der medizinischen Literatur bisher nur etwa 170 Fälle beschrieben wurden.

Personen mit AIWS berichten häufig, dass sie ihre eigenen Körperteile, die Körper anderer oder Objekte als übertrieben groß oder klein wahrnehmen. Einige Forscher haben vorgeschlagen, den Umfang von AIWS zu erweitern, um auch andere Wahrnehmungsstörungen einzubeziehen, bei denen das Gefühl entsteht, dass die Zeit schneller vergeht.

Da die Ursache von AIWS noch nicht eindeutig geklärt ist, ist es schwierig, diesen Zustand zu verstehen, wie in der Preprint-Studie dargelegt wird. Die Autoren der Studie verwendeten Gehirnscans von 37 Personen mit AIWS und wandten eine Technik namens Läsionsnetzwerk-Kartierung an. Den gewonnenen Daten zufolge waren die meisten AIWS-Gehirnläsionen mit zwei spezifischen Zentren verbunden: dem rechten extrastriären Körperareal (EBA) und dem linken unteren Parietallappen (IPL).

Während das rechte EBA mit der visuellen Verarbeitung zusammenhängt, wird das linke IPL bei Aufgaben zur Bestimmung von Größe und Maßstab aktiviert. Daher erscheint es logisch, dass diese beiden Regionen mit einer für AIWS spezifischen Störung in Verbindung gebracht werden.

Die Autoren weisen darauf hin, dass ihre Arbeit die bisher größte Studie zu den Läsionsorten bei AIWS darstellt, räumen jedoch die Einschränkungen durch die kleine Stichprobengröße ein und betonen die Notwendigkeit, weitere Daten zu sammeln.


Nachrichtenquelle: 12punto

Alice-im-Wunderland-Syndrom