Aufsehenerregende Kulissengespräche zum Mindestlohn: 'Ein gesellschaftlicher Konsens scheint erreicht'
Kurz vor Jahresende richten sich die Augen von Millionen auf den Mindestlohn. Es wird behauptet, dass ein Konsens über eine Erhöhung des Mindestlohns um 40 Prozent auf 15.962 Lira erzielt wurde und Präsident Erdoğan die Anweisung gegeben habe, einen Wohlfahrtsanteil von 1.000 TL hinzuzufügen.
Wenige Tage vor dem Ende des Jahres 2023 richten sich alle Augen auf den Mindestlohn.
Während die Kabinettsitzung abgesagt wurde, bleibt unklar, wann der neue Lohn bekannt gegeben wird.
Nach vorliegenden Informationen wurde bekannt, dass ein Konsens darüber erzielt wurde, den aktuellen Netto-Mindestlohn von 11.402 TL um 40 Prozent auf 15.962 Lira anzuheben.
Dem Bericht der Wirtschaftszeitung zufolge gehört es ebenfalls zu den Kulisseninformationen, dass Präsident Erdoğan sich in die Frage des Wohlfahrtsanteils eingeschaltet hat.
Erdoğan habe gefordert, dass der vereinbarte Betrag für den Mindestlohn um weitere 1.000 TL als Wohlfahrtsanteil erhöht wird.
Nach diesem Vorschlag hat das Ministerium für Schatz und Finanzen umgehend mit den Arbeiten für die Haushaltsanpassungen begonnen; es heißt, man warte nun auf die Rückmeldung des Ministeriums bezüglich der Erhöhung.
Hüseyin Gökçe, Ankara-Nachrichtenchef der Wirtschaftszeitung, sagte zum Mindestlohn: „17.000 Lira sind sicher. Die Arbeitgeber haben sich auf diesen Betrag eingestellt. Das heißt, sie halten 17.000 Lira für angemessen. Auch die Verantwortlichen der AK-Partei teilten noch vor einem Monat ihre Erwartungen im Bereich von 16.000 bis 16.500 TL mit. Doch die gesellschaftliche Erwartung hat die 17.000 Lira überschritten. Es scheint also, als habe sich mittlerweile ein gesellschaftlicher Konsens über 17.000 Lira gebildet.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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