Geheime Details aus den Jeffrey-Epstein-Akten im Kongress enthüllt
Die seit langem debattierten, unzensierten Jeffrey-Epstein-Akten wurden dem US-Kongress zur Prüfung vorgelegt. Dabei kamen zahlreiche brisante Details ans Licht, die der Öffentlichkeit bisher vorenthalten wurden. Die Dokumente enthalten Informationen über hochrangige Persönlichkeiten sowie minderjährige Opfer.
Mitglieder des US-Repräsentantenhauses haben erstmals unzensierten Zugang zu hunderttausenden Seiten neuer Dokumente im Zusammenhang mit dem Jeffrey-Epstein-Skandal erhalten. Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie aus Kentucky und der Demokrat Ro Khanna aus Kalifornien informierten die Öffentlichkeit am 9. Februar in einer gemeinsamen Pressekonferenz über wichtige Erkenntnisse aus den Unterlagen sowie über die vorgenommenen Schwärzungen.
Die Kongressabgeordneten betonten, dass das Justizministerium bei der Aufhebung der Zensur in den Dokumenten unzureichend gehandelt habe und das öffentliche Interesse Vorrang haben müsse. Massie erklärte, dass in den Akten sechs Personen genannt würden, von denen eine ein hohes Amt in einem fremden Land bekleide, was den Verdacht auf kriminelle Verbindungen verstärke. Zudem teilte Massie einige der Dokumente über seinen persönlichen Social-Media-Account.
Der Demokrat Ro Khanna äußerte sich wie folgt zu den schockierenden Fakten aus den Akten:
"ES GIBT OPFER IM ALTER VON BIS ZU 9 JAHREN"
Der Abgeordnete Jamie Raskin aus Maryland, der bei der Sitzung das Wort ergriff, sagte, dass bei der Durchsicht der Dokumente die Namen vieler bisher nicht bekannter Opfer aufgetaucht seien und in den Unterlagen wiederholt von minderjährigen Mädchen die Rede sei. Raskin erklärte: „Es ist von 15-, 14- und 10-jährigen Mädchen die Rede. Heute habe ich in den Dokumenten ein 9-jähriges Mädchen gesehen. Das ist unvorstellbar und ein absoluter Skandal.“
ZENSURDEBATTE DAUERT AN
In den vergangenen Monaten hatte das Justizministerium aufgrund des im November 2025 in Kraft getretenen Transparenzgesetzes 3,5 Millionen neue Dokumente aus den Epstein-Akten veröffentlicht. Die Tatsache, dass nach der Veröffentlichung zahlreiche Passagen geschwärzt waren, löste jedoch scharfe Kritik aus.
Obwohl die Behörden die Zensur mit Gründen wie Vertraulichkeit, Sicherheit und dem Schutz personenbezogener Daten rechtfertigen, wird durch das neue Gesetz ausdrücklich untersagt, dass Generalstaatsanwälte Dokumente aus Gründen wie „Scham, Reputationsverlust oder politischer Sensibilität“ zurückhalten oder schwärzen. Diese Bestimmung gilt ausdrücklich auch für bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und ausländische Regierungsvertreter.
Wie auch der Abgeordnete Jamie Raskin aus Maryland betonte, wird behauptet, dass einige Namen in den Akten grundlos geschwärzt wurden, was die Öffentlichkeit daran hindere, die Wahrheit zu erfahren.
Die Kongressabgeordneten kündigten an, den Druck auf das Justizministerium weiter zu erhöhen, um in den kommenden Tagen die Freigabe weiterer Dokumente zu erwirken und sicherzustellen, dass alle Informationen transparent der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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