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Indirekter Missbrauch öffentlicher Mittel

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Das Bildungsministerium hat den Knopf gedrückt. Die Ära der Influencer- Lehrer geht zu Ende. Auf den ersten Blick geht es um das Einschalten der Kamera im Klassenzimmer, um in den sozialen Medien zu glänzen, doch einige Swie ein Lehrer aussieht. Dabei ist das Thema weitaus umfassender. Die eigentliche Debatte dreht sich um die Grenze zwischen dem Beamtentum und dem freiberuflichen Verdienst,dieseit Jahren bewusstverwischt wird.Privatisierung.

Klassenzimmer wurden zu Filmsets, Schüler zu Dekorationselementenumgewandelt.Dabei geht es nicht mehr nur um pädagogische Aspekte. Die Anweisung, die dasBildungsministerium an alle 81 Provinzengesendet hat,bezieht sich vordergründig aufSocial-Media-Beiträge.Doch zwischen denZeilenwird deutlich, eine viel klarere Botschaft: Die Macht des Staates zu nutzen, umeine persönliche Marke aufzubauen, hatein Ende.

Dies istnicht nur eine Geschichte, die auf das Bildungswesen beschränktist.In den letztenTagen wurden in einer öffentlichen Einrichtung in Konya Vorwürfe lautDie erhobenen Vorwürfe zeigen, wie weit verbreitet das Problemist. Ein öffentlicher Bediensteter in einem Finanzamt,der über einen langen Zeitraum krankgeschrieben war,produzierte in dieserZeit weiterhin Inhalte für soziale Medienund verwandelte dies obendrein in ein Einkommensmodellwirddiskutiert, worüber gesprochen wird. Während das staatliche Gehalt weiterläuft, zeigt die Nutzung der „Freizeit“ für die Produktion von Inhalten für soziale Medien, wie sehr das System aufgeweicht ist und offenbartlichdeutlich auf.

Diese Beispiele sind nur dieSpitze des Eisbergs, der sichtbareTeil. Wer im Finanzamt arbeitet und nebenbei Cafés, Spielplätze oder ähnliche Betriebe eröEs gibt auch diejenigen, die sich nicht mit ihrem öffentlichen Gehalt begnügen und dies mit einemsichtbaren Lebensstilschmücken.Ein Lebensstandard, der mit dem offiziellen Einkommen schwer zu erklären ist, jedes Mal ein anderes Reiseziel.Fotos, die aus Dubai geteilt werden, Geschichten aus Bali.Sie alle werfen dieselbe Frage auf:Wie ist das möglich?Wie lässt sich das finanzieren?

Hier geht es nicht um eine Moralpredigt über die Reisen, den Geschmack oder die Vorlieben von irgendjemandem. Das Problem ist viel einfacher und technischer: In einer Position zu sein, die den Staat repräsentiert, und gleichzeitigwie ein Marktteilnehmer zu agieren. Ein System, in dem sich derjenige, der Steuern kontrolliert, und derjenige, der steuerpflichtig ist, am selben Tisch oder sogar im selben Unternehmen treffen, ist nichtnachhaltig.Jemand muss sich dieses Bild ansehen, und zwar nicht nur betrachten, sondern bewerten, hinterfragenund bei Bedarf trennen.

Phänomen Lehrer beispiel ist deswegen wichtig. Das Muster des Schülers wird genutzt, um Follower zu gewinnen, Followermit Werbung finanzierenwird, durch Werbung werden Einnahmen erzielt. Die Klasse des Staates, die Schüler und das Gehalt des Staates werden gleichzeitig in ein dreifaches Gewinnmodell umgewandelt. Dies als freies Unternehmertum zu bezeichnen, istnicht möglich. Dies ist ein indirekter Missbrauch öffentlicher Mittel.

Die vom Bildungsministerium verhängte Strafe mag gering erscheinen: kVerwarnung. Die Eintragung in das Register und die Tatsache, dass sie fünf Jahre lang nicht gelöscht wird, sind jedoch entscheidend. Denn das System sagt Folgendes:„Dies ist nicht nur eine Verwarnung,sondern eine Grenze.“ Das Überschreitendieser Grenze hat Auswirkungen auf die Verwaltung, Auszeichnungen und Karrierewege.schließt diese. Das Problem ist also nicht das Teilen an sich, sondern der Missbrauch der Position.

Die eigentliche Frage lautet: Wird dieser Ansatz nur auf Lehrer beschränkt bleiben? Oder wird der Staat endlich fürdas gesamte öffentliche Personal denselbenSpiegel vorhalten? Wenn es sich um eine Prinzipienfrage handelt, muss der Geltungsbereich ausgeweitet werden. Der Staat sollte seinen Beamten entweder sagen: „Sie sind frei, gehen Sie Ihren Geschäften nach“, oder er sollte klarstellen: „Sie dürfen diesen Titel nicht für kommerzielle Zwecke nutzen.“

Schulstudio deist es nicht. Das Finanzamt ist keinBereich für die Erstellung von Inhaltenist es nicht. Ein Krankenhaus ist kein Werbestudio. Die Universität ist keineAgentur für persönliche Marken. Der Staat darf nicht als Visitenkarte missbraucht werden. Dieser Schritt kommt zwarverspätet,ist aber ein richtiger Schritt. Nun stellt sich die Frage, ob dies eine Ausnahme oder einechter BeAnfangist, dasses sich um ...