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Das Böse ist gut

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Heute liegt das Böse wie ein Albtraum über der Welt. Zudem haben die Verfechter des Bösen in keiner Epoche der Geschichte so schamlos versucht, derart sichtbar zu sein.

Die Bösen schreien jeden Tag auf verschiedenen Kanälen mit aller Kraft: „Das Böse ist gut“. Sie schrecken sogar nicht davor zurück zu behaupten, dass das Böse der Motor für Entwicklung und Fortschritt sei. Auf diese Weise versuchen sie, die Kriege, in denen in den letzten Jahren Millionen von Menschen starben, und die Armut von Milliarden Menschen zu rechtfertigen. Eines ihrer Hauptargumente ist, dass „der Mensch von Natur aus böse sei“.

Angesichts dieser heftigen Angriffe des Bösen sind tugendhafte und gewissenhafte Menschen gelähmt.

Die These, dass der Mensch im Kern gut oder böse sei, liefert keine Lösung, um aus der blendenden, dunklen Atmosphäre, in der wir uns befinden, herauszukommen. Ja, vielleicht steckt das Böse in der Natur des Menschen. Doch andererseits ist die außergewöhnliche Solidarität und Hilfsbereitschaft, die besonders in Zeiten von Naturkatastrophen und Unglücken sichtbar wird, der Beweis dafür, dass der Mensch auch eine gute Seite hat. Welche Seite er wählt, hängt vom eigenen Willen des Menschen ab.

Der enorme Reichtum, den die Menschheit produziert hat, verschafft der großen Mehrheit der Menschen auf der Erde heute keinen Wohlstand, keinen Frieden, keine Ruhe und kein Glück. Mehr noch: Dieser gewaltige Reichtum befeuert Kriege und Barbarei und führt dazu, dass neue Ungerechtigkeiten und Formen der Unterdrückung entstehen.

Kurz gesagt, die Wirkung dieses Labyrinths des Bösen, in dem der Mensch gefangen ist, zerstört jeden Tag alles, was menschlich ist. Die erlebte Barbarei und Grausamkeit reißt tiefe Wunden der Sorge in die Seelen der Menschen und treibt sie in die Hoffnungslosigkeit.

Wenn es der Menschheit nicht gelingt, sich schnell unter der Flagge des Guten zu vereinen, wird sie unter den Trümmern begraben werden, die diese Barbarei und Grausamkeit hinterlassen. Es muss betont werden: Nur durch gemeinsames Handeln können ehrenhafte und gewissenhafte Menschen dieses Böse unter Kontrolle bringen.

Die Ereignisse zeigen: Wenn es der Menschheit nicht gelingt, die Flagge des Guten zu hissen, wird das unkontrollierte Böse die Tür zur massenhaften Vernichtung öffnen, und vielleicht wird die Menschheit untergehen. Wenn die Menschheit nicht im Schatten von Atomwaffen in Hoffnungslosigkeit zappeln und der Barbarei sowie Grausamkeit ausgesetzt sein will, muss sie dies erreichen.

Nicht zu vergessen: Die Motivation, die durch eine frische Hoffnung, welche das Gute bietet, entsteht, wird es der Menschheit erst ermöglichen, ein sinnvolles Leben aufzubauen, das die Natur und alle Lebewesen nicht verletzt.