Ich sagte gerade noch, dass die Tagesordnung sich einfach nicht auf das Feuer in der Küche und die Herde, auf denen kein Topf Suppe mehr kocht, konzentriert, da wurde gegen Mansur Yavaş eine Untersuchung eingeleitet, weil er Suppe verteilte.
Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, sagte zu der seit Jahren laufenden Praxis: „Jeder, der menschlich handelt, würde sich wie ich verhalten.“
Wenn es um Suppe geht, wird bei uns allen der Begriff „Suppengeld“ (Bestechungsgeld) im Kopf aufkommen.
Wenn wir von „Suppengeld“ sprechen, ist dieses Suppengeld jedoch ein anderes…
Die Gemeinde Esenler, deren Bürgermeister der AKP-Politiker M. Tevfik Göksu ist, führt seit 2011 ein Projekt namens „Suppenbrunnen“ fort.
In den offiziellen Unterlagen gibt es keine Informationen darüber, an welches Unternehmen der Dienst zwischen 2011 und 2015 vergeben wurde.
Den Zeitraum von 2016 bis heute können wir jedoch anhand offizieller Dokumente belegen.
Die Ausschreibung für die im Jahr 2017 zu verteilenden Suppen gewann das Unternehmen von Hüseyin Aydın, einem Vorstandsmitglied der AKP im Bezirk Esenler, für einen Betrag von 360.000 TL.
Danach erhielt dasselbe Unternehmen jedes Jahr weiterhin die Zuschläge.
Die geschätzten Kosten dieser Ausschreibungen für die Gemeinde beliefen sich wie folgt:
- Suppenkosten für das Jahr 2018: 427.500 TL,
- für das Jahr 2019: 661.500 TL,
- für 2020: 855.000 TL,
- für das Jahr 2021 wurde aufgrund der Pandemie keine Ausschreibung durchgeführt.
- 2022: 1.675.000 TL
- 2023: 4.020.000 TL
- 2024: 7.596.000 TL
Die Kosten für einen Becher Suppe lagen 2022 bei 3,35 TL.
Die Kosten für einen Becher Suppe lagen 2023 bei 6,70 TL.
Im Jahr 2024 steigen sie auf 12,66 TL.
Innerhalb von 2 Jahren sind die Kosten für einen Becher Suppe laut der Gemeinde Esenler um 278 % gestiegen.
Doch laut den Daten des Türkischen Statistikinstituts (TÜİK) gibt es einen solchen Preisanstieg nicht.
Die Lebensmittelinflation lag 2022 bei 77,87 %.
Laut TÜİK lag die Lebensmittelinflation 2023 bei 72,1 %.
Aber in der Gemeinde Esenler sind die Kosten für einen Becher Suppe um 90 % gestiegen.
Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder das TÜİK liegt falsch oder Herr Mehmet Tevfik…
Oder es handelt sich hier wirklich um „Suppengeld“.
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