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Ära des 'freiwilligen Trinkgelds' in Restaurants der Doğuş-Gruppe hat begonnen

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Die Doğuş-Gruppe hat in ihren 48 Restaurants, die unter dem Namen 'd.ream' geführt werden, die Ära des „freiwilligen Trinkgelds“ eingeleitet.

Nachdem die Regierung Service-, Gedeck- und Tischgebühren abgeschafft hatte, kam die erste Initiative dazu von der Doğuş-Gruppe.

Die Doğuş-Gruppe hat sich nach Gesprächen mit dem Handelsministerium auf dieses Vorgehen geeinigt.

Seit letzter Woche hat in den Restaurants der Doğuş-Gruppe die Ära des „freiwilligen Trinkgelds“ offiziell begonnen.

Ist dieser Schritt der Doğuş-Gruppe richtig? Es ist eine absolut richtige Initiative.

Wie ich bereits früher geschrieben habe, ist das Problem nicht gelöst, wenn man einfach nur sagt: „Ich habe das Trinkgeld abgeschafft.“

Wenn man das Trinkgeld abschafft, hätte ein anderes System eingeführt werden müssen.

Die Doğuş-Gruppe ist es, die dieses System nun in die Praxis umgesetzt hat.

Zur Doğuş-Gruppe gehören einige der exklusivsten Restaurants unseres Landes.

Diese Restaurants werden neben einheimischen Gästen auch von Touristen bevorzugt.

Zu diesen Restaurants zählen unter anderem Biz İstanbul, Borsa, Cova, Çubuklu 29, Da Mario, Gina, Günaydın, Kebapçı Etiler, Lacivert, Liman İstanbul, Masa, Nusr-et, Sait, Vogue Restaurant und Zuma.

Wenn man in diesen Restaurants isst und trinkt, fallen die Rechnungen naturgemäß hoch aus.

Niemand hat so viel Bargeld bei sich, um diese Rechnungen oder das Trinkgeld zu begleichen.

Dennoch gehört es zu unserer Kultur, dem Kellner, der uns in einem Restaurant bedient, ein Trinkgeld zu hinterlassen – es ist weniger eine Verpflichtung als vielmehr eine Gepflogenheit.

In Europa und Amerika wurde dieses Problem schon vor Jahren gelöst.

Sie legen entweder eine Servicegebühr auf die Rechnung fest oder nutzen ein System, bei dem man zwischen 10, 15 oder 20 Prozent Trinkgeld wählen kann.

Diese von uns festgelegte Servicegebühr kann dann per Kreditkarte abgebucht werden und soll steuerfrei sein, damit der gesamte Betrag direkt beim Kellner ankommt.

Genau dieses System wurde nun dank der Doğuş-Gruppe eingeführt.

Sie essen, verlangen die Rechnung und lassen den gewünschten Betrag als Trinkgeld über Ihre Kreditkarte abbuchen.

Wir nennen das „freiwilliges Trinkgeld“.

Ist das nicht gut? Sowohl der Empfänger als auch der Geber sind zufrieden.

Ich habe mein erstes Trinkgeld ebenfalls per Kreditkarte bei Nusr-et bezahlt.

Sie verlangen die Rechnung. Sie teilen dem Kellner mit, wie viel Trinkgeld Sie geben möchten. Der Kellner fügt diesen Betrag der Rechnung hinzu und bringt sie Ihnen. Sie bezahlen dann die Rechnung und das von Ihnen festgelegte freiwillige Trinkgeld mit Ihrer Kreditkarte.

Als letzten Schritt unterschreiben Sie den Beleg für die Kreditkartenzahlung, der im Restaurant verbleibt, und schließen den Vorgang ab.

Wie gesagt, die Ära des freiwilligen Trinkgelds gilt vorerst nur in den Restaurants der Doğuş-Gruppe.

Dank dieses Artikels werden nun auch alle anderen Restaurant- und Cafébesitzer von diesem System des freiwilligen Trinkgelds erfahren.

Die von der Doğuş-Gruppe gestartete Ära des freiwilligen Trinkgelds wird somit hoffentlich bald in jedem Restaurant und Café Einzug halten.

Hier habe ich noch eine Botschaft an die Restaurant- und Cafébesitzer:

Als die Regierung das Trinkgeld abschaffte, haben Sie Ihre Preise auf der Speisekarte um 10 Prozent erhöht. Schaffen Sie diese Preiserhöhungen ab. Schaffen Sie sie ab, damit wir unser „freiwilliges Trinkgeld“ wieder mit gutem Gewissen geben können.