Bis heute habe ich keinen einzigen Cent an eine Hilfsorganisation gespendet.
Und das werde ich auch in Zukunft nicht tun.
Ich gehöre zu denjenigen, die an die Kraft des Staates glauben, wenn es darum geht, bei großen Katastrophen Hilfe zu leisten.
Ich glaube nicht, dass irgendetwas, das auf individueller Ebene getan wird, gut gemeint ist.
Dieses Land hat bereits gesehen, wie solche Hilfsorganisationen arbeiten und wie mit den Gefühlen unseres Volkes gespielt wurde, um es zu betrügen.
Ohnehin arbeiten sehr wohlhabende Familien und große Unternehmen in dieser Hinsicht mit dem Staat zusammen.
Das Volk hingegen schickt seine letzten paar Groschen an Hilfsorganisationen.
Wenn dann noch Unterstützung aus dem Ausland hinzukommt, erreichen die gesammelten Gelder beachtliche Summen. Die Kontrolle wird schwierig.
Aber früher oder später weisen solche Vereine, die Geld sammeln, Defizite auf.
Wenn das, was die Vereine tatsächlich leisten, im Vergleich zu den gesammelten Hilfsgeldern sehr gering ausfällt, beginnen die Fragen.
Und wenn die gesammelte Hilfssumme groß ist, wird Rechenschaft gefordert.
Ich gehöre zu den Menschen, die ihre Hilfe selbst leisten.
Ich bestimme selbst, wer bedürftig ist, und leiste meine Hilfe direkt.
Das bereitet mir nicht nur Freude, sondern ich weiß auch, wen meine gute Tat erreicht.
Sogar mein Opfertier schlachte ich jedes Jahr selbst.
Ich schicke niemandem, keiner Hilfsorganisation und keinem Verein Geld für ein Opfertier.
Wenn Sie schon ein Opfertier schlachten, dann machen Sie sich bitte auch die Mühe, die Rituale dieses Vorgangs selbst zu vollziehen.
Ich verrichte jedes Jahr am Morgen des Opferfestes das Festgebet.
Nachdem ich aus der Moschee komme, gehe ich zu dem Ort, an dem ich jedes Jahr mein Opfertier schlachte.
Ich schlachte das Tier, das ich Tage zuvor reserviert habe, und verteile das Fleisch persönlich mit meinen eigenen Händen an die bedürftigen Haushalte.
Danach frühstücke ich mit der Zufriedenheit, die mir mein innerer Frieden schenkt.
Jetzt sehe ich, dass die Menschen so faul geworden sind, dass sie alles bequem von ihrem Sitzplatz aus erledigen wollen.
Geld zu haben bedeutet nicht, dass man richtig hilft.
Die Erfahrungen, die dieses Land in der Vergangenheit gemacht hat, und die aktuellen Ereignisse zeigen, dass dies nicht der richtige Weg ist.
Passen Sie auf Ihr Geld auf.
Wenn Sie helfen, nehmen Sie sich bitte die Zeit, auch zu verfolgen, wohin diese Hilfe fließt.
Faik Erdemli
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