Während meines Lebens in Amerika in den neunziger Jahren habe ich ständig Vergleiche angestellt.
Damals gab es in der Türkei so gut wie keine Einkaufszentren.
Infrastruktursysteme wie Straßen und Brücken waren bescheidener.
Auch die Schulen waren ähnlich.
Privatfernsehen, Nachrichten-, Sport-, Kultur- und Dokumentationskanäle weckten mein Interesse.
Meine Rechnungen kamen per Post nach Hause, und ich bezahlte sie mit Schecks, die ich ausstellte – obwohl ich kein Geschäftsmann oder Ähnliches war –, während wir in der Türkei zu jener Zeit unsere Zahlungen noch in Warteschlangen erledigten.
Ich beobachtete die Anzahl der ausländischen Studenten an der Universität mit Erstaunen.
Ich könnte noch Dutzende weitere Details aufzählen.
Doch als die Epstein-Akte an die Öffentlichkeit gelangte, erinnerte ich mich an ein Problem mit vermissten Kindern, das ich bis heute nicht begreifen kann.
Auch ich habe heute den Fall Epstein in ausländischen Quellen verfolgt.
Der Mann hat das systematischste Pädophilen-Netzwerk der Welt aufgebaut.
Beim Blick auf die Nachrichten erinnerte ich mich an einen Katalog mit Bildern vermisster Kinder, den ich in meinem Briefkasten fand, als ich meine Rechnungen abholte.
Auf dem Katalog, der Bilder von unzähligen niedlichen Kindern, meist Mädchen, enthielt, stand „missing child“, also „vermisstes Kind“.
Diese Kataloge kamen ständig.
Hunderte von Katalogen mit Bildern.
Ich konnte es nicht glauben.
Ich dachte, es seien gefälschte Kataloge.
Als ich mir dann die Zahlen ansah, stieß ich auf Berichte, wonach jährlich 300.000 Kinder als vermisst gemeldet werden.
Eine Zahl, die es in anderen Ländern der Welt nicht gibt.
Es ist offensichtlich, dass es in Amerika bei diesen perversen Machenschaften einen systematischen Ablauf gibt.
Amerika, das mit seiner Technologie blendet, mit seiner starken militärischen Infrastruktur den Ton angibt und uns mit seinen Universitäten neidisch macht, hat sich als das Land der vermissten Kinder entpuppt.
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