Ich habe jahrelang an der Universität gearbeitet.
Wissen Sie, jener Ort, von dem die Konterrevolutionäre behaupten, er sei weder einheimisch noch national.
Tatsächlich waren alle Institutionen und Personen, die sich für die Erhöhung des Türkentums einsetzten, stets das Ziel der Konterrevolutionäre.
Nicht erst seit heute.
Das ist schon seit den Seldschuken so.
Auch das Osmanische Reich hat unter diesen bigotten, fremdgesteuerten, neandertalerhaften und opportunistischen Wurzellosen sehr gelitten.
Die Ungläubigen im muslimischen Gewand sind auch heute noch aktiv.
Was sie insbesondere in den letzten 50 Jahren getan haben, um das moderne Türkiye zu zerstören, ist uns allen bekannt.
Wie dem auch sei, ich möchte nicht in historische Prozesse abschweifen und das Thema zerfasern.
Kommen wir direkt zur Beerdigung des Teufels.
In den Jahren, in denen ich an der Universität gearbeitet habe, habe ich an unzähligen Beerdigungen teilgenommen.
Ich nehme auch heute noch daran teil.
Ich betrachte diese Zeremonien als eine letzte Pflicht.
Ich glaube, dass der Verstorbene die Menschen spürt, die zu seiner Beerdigung kommen.
Möge Gott es noch lange hinauszögern, aber ich hoffe, dass meine akademischen Kollegen auch an meiner teilnehmen werden.
Andererseits erfahren wir dank WhatsApp-Gruppen von allen Beerdigungen in unserem Umfeld.
Soweit es mir möglich ist, versuche ich, den Einladungen über WhatsApp zu folgen, egal ob nah oder fern, auch wenn ich nicht an allen teilnehmen kann.
Einige dieser Beerdigungen betreffen Menschen aus der Institution, in der ich arbeite und die zur Oberschicht gehört, andere wiederum Freunde aus Vereinen von Landsleuten, die eher der Unterschicht angehören.
Das heißt, manche sind Professoren, andere Bauarbeiter.
Wobei es für mich keine Klassen gibt.
Ich liebe die Menschen meines Landes, ohne sie in Klassen einzuteilen.
Manche dieser Beerdigungen finden in der berühmten Moschee im Zentrum statt, andere in Dorfmoscheen.
Ob reich oder arm, ob religiös oder säkular, unsere Beerdigungen sind exakt gleich.
Egal ob Professor oder Arbeiter, der Imam bittet für den Verstorbenen um Vergebung und eine Fatiha wird für seine Seele gelesen.
Es werden einige Verse aus dem Koran rezitiert.
Es wird gesagt: „Möge Gott ihm gnädig sein, seine Sünden vergeben, falls er welche hatte, und ihm einen Platz im Paradies gewähren.“
Sämtliche Rituale werden sowohl auf Türkisch als auch auf Arabisch vollzogen.
Dies ist in einem Dorf in Sivas genauso der Fall wie in den Bergen von Hakkari, in der Valide-Sultan-Moschee in Beşiktaş oder in der Bebek-Moschee.
In Malaysia ist es dasselbe, ebenso in Indonesien.
Wie ein physikalisches Gesetz.
So wie Wasser in Trabzon, in Beşiktaş, in Mekka und auch auf den Philippinen bei 100 Grad kocht.
Der Chef-Imam aus Pennsylvania hat dieses Gesetz umgekehrt.
Er wurde wie ein Kardinal beigesetzt.
Dazu gab es zahlreiche Beiträge.
Nachdem sie zuvor von der Person, vor der sie sich verneigten und die sie 'Hocaefendi' nannten, hintergangen wurden, begannen sie, wie vom Blitz getroffen, Artikel darüber zu schreiben.
Sie sagten: 'Bei der Trauerfeier gab es weder Englisch noch Arabisch.'
Sie sagten weder Allah noch Gott, sondern verwendeten wie die Christen das Wort 'Lord'.
Sie lasen Passagen aus der Bibel vor.
Vor dem Totengebet baten sie nicht um Vergebung.
Sie haben keine Fatiha gelesen.
Sie haben kein Tekbir angestimmt.
„Bei seiner Beerdigung gab es nichts, was auf den Islam hindeutete, er wurde wie ein Kardinal beigesetzt“, sagten sie.
Vor Jahren, im Jahr 2008, als ich in einer universitären Umgebung, in der sich politisch-islamistische Dozenten aufhielten, Tee trank und sagte: „Dieser Mann ist kein Muslim, er ist ein Feind, ein Kind der Deportation mit gefälschten Registern“, da war es jener Professor, der mich an die Gurgel ging, mich schüttelte und rief: „Wie kannst du es wagen, den Hocaefendi zu verleumden?“, und der später selbst zu einem großen Kronzeugen wurde.
Sagst du nun auch, dass er wie ein Kardinal aus Pennsylvania beigesetzt wurde?
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu