Das moderne Türkiye hat nach dem Osmanischen Reich neue Generationen hervorgebracht.
Die Bevölkerung der Türkei lag zum Zeitpunkt der Ausrufung der Republik im Jahr 1923 bei etwa 13 bis 14 Millionen Menschen.
Die erste offizielle Volkszählung der Republikzeit wurde 1927 durchgeführt; dabei wurde die Einwohnerzahl des Landes auf 13.648.270 Personen beziffert.
Die Bevölkerung der Türkei, die 1945 noch 18 Millionen Menschen betrug, stieg in kurzer Zeit um 2 Millionen an und erreichte 1950 die Marke von 20 Millionen Menschen.
Den Ergebnissen der allgemeinen Volkszählung vom 25. Oktober 1970 zufolge betrug die Bevölkerung der Türkei 35.605.176 Personen.
Heutzutage gibt es zusammen mit den im Ausland lebenden Menschen über 100 Millionen türkische Staatsbürger.
Während dieses dramatischen Anstiegs konnten wir nicht alle unsere Kinder schützen.
Der Staat blieb hilflos.
Wir haben einige an alle möglichen Organisationen verloren.
In den 70er und 80er Jahren haben wir durch diese Organisationen großen Schaden erlitten.
Die zahlreichste und einflussreichste unter ihnen war jene, die uns am 15. Juli bombardierte.
Die Regierungen der Republik konnten das rapide Bevölkerungswachstum leider nicht wie gewünscht gestalten.
Da nicht genügend Wohnheime gebaut und keine ausreichenden Stipendienmöglichkeiten bereitgestellt wurden, haben bedenkliche Organisationen unsere Kinder in ihre Gewalt gebracht.
Sie haben ihre Leben zerstört.
Insbesondere die Kinder von Familien ohne regelmäßiges Einkommen, die in Kleinstädten lebten und von Landwirtschaft und Viehzucht abhängig waren, waren das Hauptziel dieser Organisationen.
Doch es gab einige, die die Pläne all dieser zwielichtigen Organisationen für ihre eigenen Kinder zunichtemachten.
Die Menschen aus Çaykara.
Diese Kleinstadt, 100 Kilometer von Trabzon entfernt inmitten der Berge gelegen, ist für ihren Stellenwert in der Bildung bekannt.
Ein junger Mensch mit einem Ausweis aus Çaykara bleibt weder auf der Strecke, noch muss er hungern.
Der Çaykara-Verein gewährt jedem seiner studierenden Jugendlichen ein finanzielles Stipendium, das weit über das hinausgeht, was der Staat bietet.
Durch den Bau von Wohnheimen in der Nähe von Universitäten werden vorrangig Kinder aus Çaykara untergebracht.
All dies geschieht durch die Spenden von Geschäftsleuten aus Çaykara.
Kürzlich hat ein Geschäftsmann aus Çaykara 50 Millionen Lira und ein anderer 30 Millionen Lira als zweckfreie Spende an den Çaykara-Verein geleistet.
Von den anderen Millionenspenden ganz zu schweigen.
Vielleicht ist der Grund, warum Çaykara die Region ist, die die wenigsten Schüler an die Fetullah-Terrororganisation verloren hat, der Umstand, dass die Geschäftsleute aus Çaykara durch ihre zweckfreien Spenden Verantwortung für ihre Kinder übernehmen.
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