Ich schreibe schon seit geraumer Zeit für 12punto.
Obwohl ich meist über technische Themen schreibe, behandle ich gelegentlich auch politische Themen.
Auch wenn ich versuche, mich so gut wie möglich davon fernzuhalten, sind riskante Themen nicht ganz ohne Reiz, da sie meinen Adrenalinspiegel in die Höhe treiben.
Natürlich behandeln die anderen Autoren diese Themen weitaus besser als ich.
Allerdings interessiert sich 12punto nicht für Sport.
Unter den Dutzenden von Autoren schreibt zumindest niemand über Fußball.
Also werde ich den ersten Schritt machen.
Die Republik Türkei unternimmt im Sportbereich Anstrengungen, die über das übliche Maß hinausgehen.
Besonders im Bereich Fußball.
Obwohl wir seit der Zeit des Osmanischen Reiches in jedem Sektor mit den Deutschen zusammenarbeiten, begann unsere ernsthafte Kooperation im Fußball erst mit dem Vertrag, den Galatasaray mit Derval schloss.
Dass unsere militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bindungen zu den Deutschen äußerst stark sind, hat sich im Sportbereich aus irgendeinem Grund erst mit 200 Jahren Verspätung nach den 1980er Jahren niedergeschlagen.
Es ist gut, dass es überhaupt begann, denn so konnten wir unseren Platz im modernen Weltfußball einnehmen.
Die Grundlagen für unseren dritten Platz bei der Weltmeisterschaft 2002 wurden von dem deutschen Sportmann Derval und Trabzonspor gelegt.
Die moderne Fußballinfrastruktur wurde dank Derval aufgebaut.
Persönliche Ausrüstung und Materialien, die auf wissenschaftlicher Basis hergestellt wurden – wie die Stollenschuhe, die den Deutschen ihre ersten Erfolge bei Leichtathletik-Olympiaden brachten –, hielten mit Derval Einzug in die Türkei.
Es kamen Fußballschuhe, die auf dem Rasen besser griffen und die Reibung zu unserem Vorteil nutzten.
Auch die Sensibilität für das Verdauungssystem der Fußballer wurde von den Deutschen übernommen.
Das Einzige, was nicht übernommen wurde, war das Schiedsrichtersystem.
Politiker, die ihre Macht nicht aus der Hand geben wollten, sowie der Verband und die Funktionäre der Istanbuler Vereine ließen die Schiedsrichter von einem modernen System ausschließen, damit sie die Ergebnisse der Spiele beeinflussen konnten.
So blieben die Schiedsrichter immer darauf angewiesen, auf die Istanbuler Fußballbarone zu schauen.
Wie die Katze, die auf die Leber starrt.
Lassen Sie sich nicht davon täuschen, dass es eine Anwendung namens VAR gibt.
Auch dafür haben sie sich ein Theater ausgedacht.
Auf der anderen Seite, als sich die weltweit konjunkturbedingt erstarkenden Glaubensgemeinschaften und Sekten in die Angelegenheit einmischten, geriet das Gleichgewicht völlig aus den Fugen.
Sogar eine Mannschaft, die mit Unterstützung einer Glaubensgemeinschaft Meister wurde, stieg danach in die untersten Ligen ab.
Auch heute Abend wird das erwartete Ergebnis eintreten und der Meister wird wieder durch externe Faktoren bestimmt werden.
Nicht die technische und physische Stärke auf dem Platz wird entscheidend sein, sondern Spiele am grünen Tisch.
Als Trabzonspor-Fan wird vielleicht gerade Trabzonspor, das am meisten unter dieser Manipulation gelitten hat, sich durchsetzen und den Pokal gewinnen.
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