Wir planten die Bebauung eines recht großen Grundstücks, das wir vor Jahren erworben hatten.
Wir waren etwa hundert Freunde.
Angestellte, die in ähnlichen Institutionen arbeiteten.
Für jeden war eine Villa vorgesehen, mit einem ziemlich großen Garten.
Auf jedes Grundstück eine Villa, an einer Seite ein Gemüsegarten, an der anderen eine Laube.
Damit wir bei Sonnenuntergang Tee trinken konnten.
Auch an einen Grillplatz wurde gedacht.
Während die Projekte gemäß unseren Plänen genehmigt wurden, legte einer von uns Einspruch gegen die Pläne ein.
Er wollte die Gärten ein wenig verkleinern.
Er schlug vor, auf der durch die verkleinerten Gärten frei gewordenen Parzelle ein Apartmenthaus zu errichten.
Alle Mitglieder der Genossenschaft protestierten.
Niemand wollte, dass sein Garten verkleinert wird.
Besonders die Träume vom Anbau von Tomaten und Gurken wurden durch diesen Freund behindert.
Dieser querdenkende Freund blieb hartnäckig, obwohl er allein dastand.
Einige schlugen sogar vor, ihn per Beschluss aus der Mitgliedschaft auszuschließen.
Trotzdem ließ sich unser Freund nicht beirren.
Er versuchte weiterhin, die anderen Mitglieder davon zu überzeugen, dass zumindest ein kleines Apartmenthaus mit 20 bis 30 Wohnungen gebaut werden sollte.
Mit dem Argument: „Freunde, schaut mal, das hier ist weit weg von der Stadt.
Unsere Häuser sind sehr groß.
Niemand aus der Stadt wird kommen, um diese Häuser zu putzen.
Wir werden weder einen Hausmeister, noch eine Pflegekraft, noch einen Müllmann oder Gärtner finden.“
„Lasst uns an einer Stelle am Rand des Grundstücks kleine Sozialwohnungen bauen, Unterkünfte schaffen oder sie vermieten, damit wir diese Dienstleistungen leicht in Anspruch nehmen können.“
Der Schlüssel war gefunden.
Das Dienstpersonal soll in der Nähe wohnen.
Die Gärten wurden verkleinert.
Die Parzelle für das Apartmenthaus wurde festgelegt.
Es scheint, dass Sozialwohnungen rund um die wunderschönen Grundstücke, auf denen sich Ausländer niederlassen, aus einem ähnlichen Grund gebaut werden.
Sonst, bewahre uns Gott, wie sollten die Türken denn sonst den ganzen Weg aus Sultanbeyli kommen, um den Müll abzuholen.
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