Die Welt hat in den letzten 100 Jahren zwei große Kriege erlebt.
Imperien und industrialisierte Staaten haben ihr eigenes Volk an den Fronten bluten lassen.
Besonders im zweiten Krieg wurden Städte in Schutt und Asche gelegt. Die Hauptstädte des europäischen Kontinents waren nicht wiederzuerkennen. Kein Stein blieb auf dem anderen. Im Vergleich zum ersten Krieg starben hundertmal mehr Menschen. Insbesondere die Zivilbevölkerung erlitt Schäden, wie sie die Geschichte noch nie zuvor gesehen hatte.
Nun wird geschrieben und berichtet, dass der dritte begonnen habe. Diesmal kämpfen sie durch Stellvertreter. Sie lassen die Armen und Bedürftigen für sich kämpfen.
Auch die Menschen in Anatolien haben ihren Teil dieser Schande abbekommen. Die Kraft, die sie in die Produktion hätten stecken können, wurde für Kriege aufgewendet.
Sie starben, wurden verstümmelt, konnten sich nicht ausreichend ernähren, hungerten, hatten keinen Zugang zu Bildung, vergossen ständig Tränen und blieben hoffnungslos.
Trotz alledem haben sie ihren Charakter, ihre Ehre und ihre Moral stets bewahrt.
Auch wenn sie in sozialen Umfeldern, intellektuellen Debatten oder bei geselligen Runden gnadenlos kritisiert wurden und das Gegenteil behauptet wurde.
Wie kann ich das so klar schreiben? Habe ich eine Prüfung durchgeführt, um das zu wissen? Lassen mich meine Gefühle das sagen?
Oder schreibt mein übermäßig emotionaler und nationalistischer Geist diese Zeilen?
Nein.
Ich schreibe all dies in Anlehnung an ein Interview, das der Vorstandsvorsitzende von TAV İnşaat, Herr Sani Şener, kürzlich gegeben hat.
Ich wollte, dass es festgehalten wird.
Was sagt Sani Şener in seinem Interview?
Er erzählt von den Erlebnissen während des Putschversuchs vom 15. Juli. Şener berichtet von jener Nacht, in der die türkische Bevölkerung auf die Straße ging, um ihren letzten Staat, die Republik Türkei, zu schützen und zu verteidigen, den von der TAV Holding betriebenen Flughafen stürmte und die Putschisten festnahm.
Er betont, dass in dem Chaos, als Tausende von Menschen am Flughafen ihr Vaterland verteidigten, nicht einmal ein Kaugummi aus den Duty-Free-Shops verschwand.
Aus den Bereichen mit teuren Marken gab es keine einzige Verlustmeldung. Niemand hat die millionenschweren Uhren oder den Schmuck angerührt.
Ihre Augen sahen nichts anderes als die Zukunft ihres Vaterlandes.
Sie, die barfuß den Flughafen betraten, verließen ihn als Veteranen ebenso barfuß wieder.
Zur Kenntnisnahme für all jene, die in sozialen Kreisen behaupten, aus uns würde nichts werden.
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