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Es ist an der Zeit, es niederzuschreiben: Niemand kann Erdoğan sein

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Recep Tayyip Erdoğan hat das Land im letzten Viertel der 100-jährigen Republik regiert.

Seine Macht nahm zeitweise ab, zeitweise zu.

Nachdem er die Leute aus Pennsylvania ausgeschaltet hatte, wurde er noch stärker.

Auch wenn das Erdbeben ein Problem darstellte.

Dabei dachten die Leute aus Pennsylvania, sie seien stärker.

Das waren sie nicht.

Sogar das Gegenteil war der Fall.

Die Macht der Gruppierung, die sich bereits durch gefälschte Prüfungen unrechtmäßig in öffentliche Ämter eingeschlichen hatte, musste ohnehin falsch sein, und so kam es auch.

In der Zeit, in der Erdoğan das Land beherrschte, traten in unserer Region sehr ernste Probleme auf.

Die Akteure des Kalten Krieges wurden einer nach dem anderen aus dem System entfernt.

Kriege brachen aus.

Aufstände und Rebellionen folgten aufeinander.

Doch das Geld wurde reichlich vorhanden.

Öl wurde billiger.

Die Technologie machte unglaubliche Fortschritte. 

Als Erdoğan an die Macht kam, gab es weder Facetime noch Instagram noch Whatsapp, doch er brach die Macht des FETÖ-Putschversuchs dank Facetime.

Für die absolute Macht nutzte er alle Prinzipien der kommunizierenden Röhren.

Und er war erfolgreich.

Er ließ der CHP keine Luft zum Atmen.

Die CHP hatte ohnehin nicht die Absicht, zu atmen.

Bis İmamoğlu die Bühne betrat.

İmamoğlu hob seinen Gegner, den er mit einer Schwungbewegung an der Taille packte, zuerst von den Füßen und sammelte dann, indem er ihn wie auf einem Riesenrad dreimal überschlug, ernsthafte Punkte.

Wenn auch nicht durch einen Schultersieg, so gewann er die Wettkämpfe doch mit deutlichem Vorsprung nach Punkten.

Seinen letzten Kampf wird er gegen seinen eigentlichen Gegner Erdoğan bestreiten.

Natürlich muss er vor Erdoğan erst das Hauptquartier der CHP zerschlagen, was nicht so aussieht, als würde es ihm große Schwierigkeiten bereiten.

Der Bürger glaubt nicht, dass das CHP-Hauptquartier bei Verstand ist.

Selbst in diesen Tagen von Hunger und Elend sowie bei der Tragödie um die Neugeborenen-Bande blickt das Volk nicht wohlwollend auf die CHP-Zentrale.

Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich republikanisch und kemalistisch sind, und ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie die Lage und die Scharia des Landes begriffen haben.

Denn diejenigen, die sich einst über Atatürk lustig machten, hängen im Zentrum des Zentrums ab, zusammen mit jenen, die die türkische Armee als Massenmörder bezeichnen, während sie innerhalb der Landesgrenzen fast neunhundert Märtyrer zu beklagen hat.

Wie dem auch sei, ihre Zeit ist knapp.

Die wahren Verteidiger des modernen Türkeis stehen kurz davor, von der Ersatzbank zu kommen.

Unterdessen haben die Vergleiche mit Erdoğan begonnen, um İmamoğlus Weg zu blockieren.

Mal heißt es, er sei gefährlicher als Erdoğan.

Mal heißt es, Erdoğan sei besser, 

Mal heißt es, İmamoğlu würde das Land verkaufen, 

Mal verbreiten einige CHP-Anhänger Gerüchte, er sei ein Bauunternehmer aus Trabzon.

Sie liegen vor dem Kassationsgericht, um İmamoğlu zu Fall zu bringen.

Sie verheimlichen ihr Tun auch nicht in den der Opposition nahestehenden Kanälen.

Fällt das Volk auf diesen Trick herein?

Natürlich nicht.

Doch diese Geografie wird keinen Erdoğan oder Ähnliches wiederfinden.

Glauben Sie, dass es jemand anderen geben kann, der diese Struktur zerschlagen wird, die das Destillat der letzten tausend Jahre ist, die uns als FETÖ gegenübertrat und die die Macht einiger Vereine sowie der Zweiten Republikaner hinter sich hatte?

Oder wer würde sich jemandem entgegenstellen, der sie zerschlagen will, wo sie sich doch nicht einmal Erdoğan entgegenstellen konnten?

Sicherlich berücksichtigt auch İmamoğlu diese immer noch mächtige Struktur, was an den talentierten, glänzenden republikanischen und modernen Kadern in der von ihm geführten Gemeinde zu erkennen ist; die Kader der Regierung scheinen nicht ganz so zu sein.

Es ist nicht schwer zu verstehen, wessen Rücken mit diesen Kadern die Sonne sehen wird, wessen nicht oder wer flach auf dem Boden liegen wird.