Die Iran-Frage zieht sich schon ziemlich lange hin.
Wir sind müde von den Kriegen in unserer Region.
Seit 15 Jahren muss dieser zermürbende Bruderkrieg um uns herum, der sich wie Dominosteine ausbreitet, endlich ein Ende finden.
Doch es scheint, als würde dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen.
Ein sinnloser und grundloser Strang innerhalb der muslimischen Bevölkerung arbeitet mit einer kranken Mentalität zusammen, die ihr nicht gleicht.
Muslime bombardieren sich gegenseitig.
Obwohl amerikanische Beamte den Islam als ihren Hauptfeind betrachten und dies offen erklären, sind muslimische Brüder immer noch damit beschäftigt, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen.
Warum habe ich das geschrieben?
Warum habe ich mir dazu Gedanken gemacht, obwohl es nicht mein Fachgebiet ist?
Lassen Sie es mich kurz erklären.
Vor Jahren nahm ich als Redner an einer wichtigen Sitzung der iranischen Botschaft in Ankara teil.
Das Treffen befasste sich mit den Prozessen iranischer Studenten, die in der Türkei eine Ausbildung absolvieren.
Nachdem der Rektor der Universität Ankara, der vor mir sprach, eine offizielle Rede gehalten hatte, schilderte ich dem Botschafter und dem religiösen Würdenträger – basierend auf meinen Erfahrungen – detailliert meine Gedanken, um Wiederholungen zu vermeiden.
Ich sagte, dass der iranische Staat trotz der Tatsache, dass Tausende iranische Studenten in der Türkei studieren, kein Projekt mit Mehrwert in diesem Bereich habe.
Ich wies darauf hin, dass es zwischen den beiden Ländern kein organisches Bildungsprojekt gebe.
Ich sprach über die Null-Unterstützung des Iran für Forschungsfonds.
Ich fragte, warum es zwischen den beiden Ländern kein Austauschprogramm ähnlich wie Erasmus gebe.
Es war eine etwas scharfe Rede zu ähnlichen Themen.
Obwohl ich Dutzende Male an Treffen in Europa und Amerika teilgenommen habe, betonte ich lautstark, dass ich noch kein einziges Mal im Iran war.
Ich fragte, warum von den milliardenschweren Öleinnahmen keine Unterstützung für Bildungsprojekte abgezweigt werde, insbesondere für iranische Studenten.
Nach der Veranstaltung luden mich sowohl der Botschafter als auch der Vertreter des religiösen Führers in die Botschaft ein und baten um einen detaillierten Text meiner Rede.
In den mehr als zehn Jahren, die seitdem vergangen sind, haben wir nicht den kleinsten Schritt von der iranischen Regierung gesehen.
Obwohl Zehntausende Iraner in der Türkei sowohl als Akademiker arbeiten als auch als Studenten studieren, hat der Iran seine Politik ständig mit einer geheimen Agenda verfolgt.
Das Ergebnis liegt auf der Hand.
Ich hoffe, dass sie von nun an zur Vernunft kommen und ihr Land statt mit geheimen Agenden mit greifbareren, logischen Projekten voranbringen.
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