Italien war ein Land, das wir alle aufgrund seiner jüngeren Geschichte stets mit Interesse und Zuneigung verfolgt und um das wir es sogar beneidet haben.
Auch wenn Benito Mussolini seinen eigenen Schwiegersohn, Graf Galeazzo Ciano, wegen Opposition und Defätismus hinrichten ließ, stellt dies kein Problem dar, da dieser Vorfall kaum bekannt ist.
Obwohl der ehemalige italienische Außenminister, Schwiegersohn Ciano, am 11. Januar 1944 durch ein Erschießungskommando hingerichtet wurde, ist die Institution des Schwiegersohns nach wie vor angesehen und gefragt.
Wir sind jedenfalls nicht solche Schwiegersöhne.
Wie dem auch sei, schreiben wir über die schönen Dinge.
Wir sind verrückt nach den Marken der Italiener.
Italien, das legendäre Automarken wie Ferrari, Pagani, Maserati und Lamborghini hervorgebracht hat, hat auch uns Arme nicht vergessen und Fiat-Autos auf den Markt gebracht, die wie ein Doğan aussehen.
Erwähnen wir bei dieser Gelegenheit auch die Tutti Frutti-Sendungen, an die sich unsere Generation, die in der traurigen Armut des Kalten Krieges aufgewachsen ist, nur zu gut erinnert, sowie den König der Fernsehunterhaltung und legendären Inter-Präsidenten Berlusconi – möge er in Frieden ruhen.
Wenn wir den Bereich Kunst und Sport betrachten, gibt es so viele Namen und Ereignisse, über die man schreiben könnte, dass wir selbst bei einer akademischen Arbeit kaum den Grund finden würden.
Paolo Maldini, Roberto Baggio, Francesco Totti, Andrea Pirlo und Gianluigi Buffon sind nur einige der Berühmtheiten aus der Fußballwelt.
Sophia Loren, Monica Bellucci und Gina Lollobrigida gehören zu den Berühmtheiten der Kunstwelt.
Leonardo da Vinci, Michelangelo, Galileo Galilei, Christoph Kolumbus und Giuseppe Garibaldi sind nur einige der unzähligen bedeutenden Persönlichkeiten, die in den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Philosophie und Staatsführung die Weltgeschichte geprägt haben.
Kommen wir nun zum entscheidenden Punkt.
Meine Freunde in meinem Umfeld haben begonnen, sich in Italien nach Häusern umzusehen.
Es ist möglich, ein durchschnittliches Haus am Flussufer, vor dem man ein kleines Boot festmachen kann, für sehr wenig Geld zu erwerben.
Die italienische Regierung versucht, ihre leerstehenden Hörsäle mit ausländischen Universitätsstudenten zu füllen, indem sie Stipendien aus ihrem eigenen Haushalt gewährt, ohne eine Gegenleistung zu verlangen.
Wenn es keine junge und dynamische Bevölkerung gibt, gibt es weder Nachfrage noch Rendite.
Wenn es so weitergeht, wird Italien für einen Spottpreis den Besitzer wechseln.
Auch andere europäische Länder erleben ein ähnliches Problem.
Und die Türkei folgt ihnen auf dem Fuße.
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