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Was versteht das Volk schon von Geschichte

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Ich möchte noch einen Artikel über İlber Hoca schreiben, denn das hat er verdient.

Das türkische Volk hat seinen İlber Hoca auch auf seinem letzten Weg nicht allein gelassen.

Seine Vorträge waren stets bis auf den letzten Platz gefüllt.

Der türkische Staat hat ebenfalls seine Pflicht getan und ihn in der Grabstätte des Sultans beigesetzt, den er so sehr verehrte.

Über İlber Hoca wird noch viel geschrieben und gezeichnet werden.

Es steht mir nicht zu, Analysen über den Professor anzustellen.

Ich möchte die Bedeutung des Ereignisses im Hinblick auf die Integration von Universität und Volk hervorheben.

Der Professor hat uns allen eines der besten Beispiele für die in den letzten Jahren modisch gewordene „Universität der vierten Generation“ vorgelebt. 

Er hat den Campus hinter den eisernen Gittern befreit und ihn in den Dienst der Bürger gestellt.

Die nicht existierende Zusammenarbeit zwischen Universität und Industrie hat er durch eine Zusammenarbeit zwischen Universität und Bürgern ersetzt. 

İlber Hoca hat das detaillierte Wissen, das für die Aufklärung des Volkes akademische Räume nicht verlassen durfte, vereinfacht und in aktuelle Literatur verwandelt.

Das war ihm nicht genug; er hat das Wissen, das er so aufbereitet hatte, dass es dem Volk gefiel, sowohl im Fernsehen als auch in den sozialen Medien verbreitet.

Vom Bewohner einer Villa in Bebek bis hin zum einfachen Menschen im entlegensten Dorf hat er historische Prozesse so aufbereitet, dass sie mit Interesse und Freude verfolgt wurden.

Die Literatur, bei der man oft sagte: „Das Volk versteht das ohnehin nicht“ oder „Warum muss das Volk das überhaupt verstehen“, hat er aus akademischen Kongressen, wissenschaftlichen Zeitschriften und anderen intellektuellen Kreisen herausgeholt und dafür gesorgt, dass das Volk sie versteht.

Und das hat er sehr gut gemacht.