Ich habe es neulich gehört.
Es soll ein armenisches Sprichwort sein.
Ich hatte zuvor noch nie etwas Ähnliches gehört.
Ich habe durch mein Amerika-Abenteuer eine ganze Reihe von Bekanntschaften mit Armeniern.
Über sie werde ich gesondert schreiben.
Ich hatte es vor Jahren von Kirkor Yeşilçimen aus Istanbul gehört, der an einer Tankstelle in New Jersey arbeitete.
„Wer viel herumkommt, bringt viel Dreck mit nach Hause.“
Er benutzte es, als er seinen Sohn ausschimpfte, der von seinem ausschweifenden Lebensstil nicht lassen wollte.
Auch die Armenier haben schöne Sprichwörter.
In unserer Region steigen die Brotpreise rapide an.
Es gibt zwar noch keine Knappheit, aber die Preise sind abnormal.
Das Brot der Stadtverwaltung ist nichts weiter als ein brotähnlicher Luftballon ohne Nährwert.
Es wird nur produziert, um sagen zu können: „Es gibt Brot, und es ist billig.“
Selbst dieser Ballon kostet 10 Lira.
Die Preise für Brot mit Nährwert sind abnormal.
Man kann es gerade so mit dem größten Geldschein kaufen.
Sauerteig, dunkel, fest, antik aussehend.
Es regt den Appetit an.
Je mehr unser Appetit wächst, desto mehr nehmen auch die Todesfälle um uns herum zu.
Primitive Boote, die mitten auf dem Meer kentern.
Leichen, die an die Küsten gespült werden.
Neugeborene, die im Brutkasten sterben.
Je mehr die Todesfälle zunehmen, desto teurer wird das Brot.
Mögen die Brotpreise bald sinken, damit dieses schöne Sprichwort der Armenier, die kein gutes Gebet für uns übrig haben, hoffentlich nicht in unserer nahen Geografie Wirklichkeit wird.
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