Terror ist das Übel aller Nationen.
Ein wirksames, aber ebenso niederträchtiges Instrument, das insbesondere von rivalisierenden Ländern eingesetzt wird, um den gesellschaftlichen Frieden zu stören und ein Klima der Angst aufrechtzuerhalten.
Als am 11. September zivile Flugzeuge auf das World Trade Center in New York und andere zivile Ziele gelenkt wurden, trank ich gerade am Fuße des Turms meinen Kaffee und wartete darauf, im 82. Stock ein Angebotsdossier für das städtische Ausschreibungsbüro abzugeben.
Gott hat mich beschützt, denn das Flugzeug begann früher mit dem Terror, als ich das Gebäude noch nicht betreten hatte.
Auch in anderen Ländern gab es ähnliche Vorfälle.
Die Bombenanschläge des IS und Hunderte zivile Opfer.
Es herrscht nicht selten der Eindruck, als würden Verluste unter Soldaten nicht zählen, aber das ist ein anderes Thema.
Auch die PKK hat insbesondere unserer Generation das Leben zur Hölle gemacht.
Jeden Morgen, selbst an Feiertagen, gab es Nachrichten über Überfälle auf Polizeistationen.
Wenn nicht jede Familie einen Verlust zu beklagen hatte, so gab es doch in jedem Viertel sicher einen Märtyrer.
Die PKK war eine sehr grausame Organisation.
Sie sprach von Freiheit für die Kurden, tötete aber Kurden.
Sie schreckte auch nicht davor zurück, die grausamsten Massaker an Zivilisten zu verüben.
Sie ermordete gezielt Lehrer und Ärzte, damit die Region von Dienstleistungen abgeschnitten blieb.
Sie machte keinen Unterschied zwischen Kindern, Alten oder Jungen und schreckte nicht einmal davor zurück, Schwangere zu töten.
Glücklicherweise hat die türkische Armee sie in die Schranken gewiesen.
Obwohl sie viele Märtyrer zu beklagen hatte, gab sie niemals auf und jagte die Banditen einen nach dem anderen.
Sie packte sogar das Oberhaupt des Teufels in Kenia ein und steckte ihn auf die Insel İmralı.
Die Nation konnte endlich aufatmen.
Nun soll er freikommen.
Er soll heiraten, Kinder bekommen und seinen Kampf durch seine Nachkommen fortsetzen.
Vielleicht gelingt es seinen Sprösslingen, was ihm selbst nicht gelungen ist.
Da dem Bürger die Hände gebunden sind, erhebt er seine Stimme nicht, auch wenn er nicht einverstanden ist.
Wie es scheint, ist auch Gott nicht damit einverstanden, denn er lässt es auf irgendeine Weise nicht zu, dass der Arm der Türken gebeugt wird.
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