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Wir bringen auch dir bei, wer Atatürk ist, Google!

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Gestern war der 105. Jahrestag der Landung von Mustafa Kemal Atatürk und seinen Weggefährten in Samsun, mit der sie den Befreiungskampf, den Kurtuluş Savaşı, einleiteten.

Wir haben unseren 19. Mai, den Tag der Jugend und des Sports, mit Begeisterung gefeiert – mit Ausnahme derer, die an der Macht sind.

Ein Beitrag, der am Morgen in den sozialen Medien kursierte, hat uns die Freude an diesem Feiertag jedoch ein wenig getrübt.

Wenn man in der Suchmaschine Google nach „Wer ist Atatürk?“ sucht, erschien auf der Seite die Bezeichnung „Ehemaliger Präsident der Türkei“.

Diese dreizeilige, niederträchtige Definition, die darauf abzielte, Atatürk kleinzureden und herabzuwürdigen, erinnerte mich an eine Diskussion, die vor Jahren stattfand.

*

Die UNESCO-Generalkonferenz wollte das Jahr 1981 anlässlich seines 100. Geburtstages zum Mustafa-Kemal-Atatürk-Jahr erklären.

Im Beschlussvorschlag hieß es: „Der Namensgeber aller Projekte, an denen die UNESCO heute arbeitet, ist der Gründer der Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk.“

Der Delegierte aus Schweden stand plötzlich auf und erhob Einspruch:

„Es gibt so viele Staatsmänner auf der Welt. Sollen wir nun alle ihre Geburtstage auf diese Weise feiern?“

Die Antwort kam vom Delegierten der Sowjetunion:

„Ich möchte meinen jungen Delegiertenkollegen daran erinnern, dass Atatürk nicht irgendein Anführer auf dieser Welt ist. Lassen Sie ihn nicht nur ein Jahr lang gedenken; jedes Land sollte ihn bei jedem Problem als Lösung suchen!“

Und was geschah dann?

Der schwedische Delegierte, der anfangs Einspruch erhoben hatte, trat bei der Zeremonie zur Unterzeichnung des Textes ans Mikrofon und sagte genau dies:

„Ich kannte Atatürk nicht. Ich habe ihn studiert. Ich entschuldige mich bei allen Ländern und setze die erste Unterschrift.“

Dieses großartige Dokument besagt nun:

*

„Wer ist Atatürk;

Atatürk ist eine herausragende Persönlichkeit, die sich für internationales Verständnis, Zusammenarbeit und Frieden eingesetzt hat…

Ein Revolutionär, der außergewöhnliche Reformen verwirklicht hat…

Der erste Anführer, der gegen Kolonialismus und Expansionismus gekämpft hat…

Ein Vorkämpfer für den Weltfrieden, der die Menschenrechte achtet…

Ein EINZIGARTIGER STAATSMANN, der sein ganzes Leben lang keine Unterschiede zwischen Menschen aufgrund von Hautfarbe, Sprache, Religion oder Rasse gemacht hat…

Der Gründer der Republik Türkei…“

*

Ein türkei- und Atatürk-feindlicher Schurke, der bei Google arbeitet, nannte ihn einen „ehemaligen Präsidenten der Türkei“

Vergessen Sie die Unzulänglichkeit der Definition; hängen Sie sich nicht daran auf…

Das eigentliche Ziel liegt in dem Ausdruck „Ehemalige Türkei“ verborgen!

Der Autor dieses niederträchtigen Textes will damit wohl sagen: „Atatürks Türkei ist veraltet, es gibt jetzt eine neue und andere Republik!“

Ich habe zwei Vorschläge für diesen ignoranten Tunichtgut:

Er soll sich die Millionen Menschen ansehen, die an jedem Nationalfeiertag zum Anıtkabir und zum Dolmabahçe-Palast eilen; das ist eins

Zwei; er soll sich an jedem 10. November um fünf nach neun die Straßen, Plätze, Häuser, Brücken, Arbeitsplätze und sogar Krankenhäuser ansehen.

Er soll hinsehen und erkennen, welchem „Präsidenten“, der vor 85 Jahren starb, weltweit über 100 Millionen Menschen mit einer Schweigeminute gedenken und Tränen vergießen!

Er sollte die Augen nicht vor der Liebe zu Atatürk verschließen, die selbst Menschen empfinden, die nicht einmal um ihre eigenen Eltern weinen…

Wenn der türkeifeindliche Texter von Google, der diese Hinterlist begangen und versucht hat, unseren gestrigen Feiertag zu vergiften, sich das nicht ansehen will, dann soll er sich den Beschlusstext der UNESCO ansehen, den ich selbst aus ihren eigenen Seiten herausgesucht habe!

*

Ein paar Worte auch an die Verantwortlichen von Google Türkei:

Wenn ihr immer noch nicht gelernt habt, wer unser Atatürk ist, dann bringen wir es euch so bei… dass ihr staunen werdet!

Mit einer kleinen Boykottkampagne lassen wir in diesem Land nicht einmal mehr Staub von euch übrig!

Wenn ihr euch bis jetzt noch nicht entschuldigt habt, dann begreift die Tragweite eures Fehlers und werdet aktiv!

Das ist mein Rat an euch…